Welche Themen sind in der Gynäkologie besonders häufig gefragt?
Häufig gefragt sind Fortbildungen zu Endometriose, Kontrazeption, Menopause, gynäkologischer Onkologie, Geburtshilfe und urogynekologischen Fragestellungen.
CME-Kurse und Fortbildungen für Gynäkologie
Gynäkologische Fortbildungen verbinden ambulante Routine, operative Themen, Prävention und onkologische Spezialisierung. Für Frauenärztinnen und Frauenärzte sind CME-Updates besonders wichtig, weil Leitlinien zu Vorsorge, hormonellen Therapien, Endometriose, Urogynäkologie, Kontrazeption, Geburtshilfe und gynäkologischer Onkologie regelmäßig angepasst werden. Gleichzeitig steigt der Bedarf an interdisziplinärer Zusammenarbeit, etwa mit Onkologie, Humangenetik oder Reproduktionsmedizin. Auf Arztfortbildungen.de finden Sie daher gynäkologische CME-Fortbildungen als Online-Kurse, Webinare, Kongresse und Präsenzveranstaltungen. Besonders praxisrelevant sind Angebote, die konkrete Therapieentscheidungen, Patientinnenaufklärung und aktuelle Studienlage miteinander verbinden und sich direkt in Praxis, Klinik oder OP-Kontext übertragen lassen.
Die Menopause bringt nicht nur hormonelle Veränderungen mit sich, sondern wirkt sich bei vielen Frauen auch tiefgreifend auf das sexuelle Erleben aus. Das sexuelle Empfinden kann durch medizinische Faktoren wie etwa vulvovaginale Atrophie, urogenitale Beschwerden oder chronische Erkrankungen maßgeblich beeinflusst werden. Auch das Thema Verhütung muss rund um die Menopause neu überdacht werden. Diese Fortbildung vermittelt praxisrelevantes Wissen über die physiologischen, psychischen und partnerschaftlichen Aspekte sexueller Veränderungen in der Lebensmitte. Sie erhalten fundierte Impulse für ein ganzheitliches Verständnis und eine verbesserte Betreuung Ihrer Patientinnen in einer sensiblen Lebensphase.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 15.05.2026
Im Rahmen dieser eCME beleuchtet Herr. Dr. med. Ludwig Baumgartner unterschiedliche Facetten der Kontrazeption mit Blick auf verschiedene Lebensphasen der Frau. Unter Bezugnahme von Studiendaten sowie von Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) werden folgende Aspekte bzw. Fragestellungen zu Kontrazeptiva und zum Verhütungsverhalten präsentiert und diskutiert: Wahl von Kontrazeptiva und zugrundeliegende Gründe, Informiertheit und verwendete Quellen, Kontrazeption beim Mann, unerwünschte Schwangerschaften, Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Kontrazeptiva, Schwangerschaftsabbrüche, Kommunikation mit Gynäkologen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 19.10.2026
Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) zählen zu den häufigsten, aber oft unerkannten angeborenen Schädigungen. Bereits geringste Mengen Alkohol in der Schwangerschaft können das sich entwickelnde Gehirn des Ungeborenen dauerhaft schädigen. Kinder mit FASD zeigen vielfältige körperliche, kognitive und emotionale Beeinträchtigungen, die lebenslang bestehen bleiben. Der Beitrag beleuchtet die pathophysiologischen Grundlagen, typische klinische Merkmale und die aktuellen Leitlinienempfehlungen zur Diagnostik und Therapie. Auch die psychosozialen Herausforderungen in suchtbelasteten Familien werden thematisiert – von der Rolle verlässlicher Bezugspersonen bis zu den Belastungen von Kindern alkoholkranker Eltern. Im Rahmen dieser Fortbildung lernen Sie die unterschiedlichen Erscheinungsformen von FASD sicher zu erkennen, typische Differenzialdiagnosen einzuordnen und frühzeitig interdisziplinäre Unterstützungsangebote einzuleiten. Sie erfahren, wie strukturierte, verhaltens- und entwicklungsorientierte Therapiekonzepte die Lebensqualität der betroffenen Kinder und Familien verbessern können. Zudem wird vermittelt, wie Prävention, Früherkennung und sensible Gesprächsführung zu einer besseren Versorgung und Stigmavermeidung beitragen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 27.10.2026
In Deutschland werden überwiegend Kontrazeptionsmethoden auf Hormonbasis, insbesondere kombinierte orale Kontrazeptiva, angewendet. Insgesamt stehen sehr viele Methoden zur Kontrazeption zur Verfügung. In Problemsituationen ist eine besonders sorgfältige Erfassung der Risikofaktoren und der entsprechenden Lebensumstände notwendig. Anderseits ist zu beachten, dass gerade bei bestehenden Risikofaktoren eine sichere Verhütung notwendig ist, da eine unerwünschte Schwangerschaft bei diesen Patientinnen auch mit erhöhtem Risiko für weitere gesundheitliche Folgen einhergehen kann.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 31.10.2026
Häufig leiden Frauen in der Peri- und Postmenopause unter Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen und suchen nach ärztlichem Rat. Manchen Frauen macht diese Hormonumstellung so zu schaffen, dass sie eine Hormonersatztherapie (HRT) erwägen und davon eine Verminderung ihrer Symptome sowie eine Verbesserung ihrer Lebensqualität erwarten. Im Arztgespräch spielen dann Fragen nach dem Nutzen und Risiken einer solchen Therapie eine wichtige Rolle. Auch gibt es Informationsbedarf, wie lange eine solche Therapie fortgeführt werden sollte.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 12.11.2026
Brustkrebs in der Schwangerschaft ist selten, aber klinisch anspruchsvoll – gerade für Gynäkologen und Allgemeinmediziner, die nicht täglich mit diesem Krankheitsbild konfrontiert sind. Diese Fortbildung gibt auch den Nicht-Spezialisten einen klaren, praxisnahen Überblick über ein komplexes Thema. Behandelt werden typische diagnostische Hürden, der Einfluss von Schwangerschaft und postpartaler Phase auf die Prognose sowie die sichere Durchführung onkologischer Therapien ab dem zweiten Trimenon. Zudem verdeutlicht dieser Beitrag die Bedeutung einer schnellen Abklärung unklarer Befunde, einer leitliniengerechten, nicht verzögerten Therapie und einer engen interdisziplinären Abstimmung, um Mutter und Kind bestmöglich zu schützen. Ziel ist es, zu vermitteln, dass Brustkrebs in der Schwangerschaft früh erkannt werden muss, dass sich die Prognose je nach Zeitpunkt der Diagnose stark unterscheidet, dass eine systemische Behandlung ab dem zweiten Trimenon sicher möglich ist und dass die optimale Versorgung nur gemeinsam mit einem erfahrenen Team gelingt.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 08.12.2026
Die hormonelle Kontrazeption im Langzyklus bietet nicht nur eine effektive Verhütungsmethode, sondern auch eine zusätzliche Möglichkeit, zyklusassoziierte Beschwerden wie Dysmenorrhoe oder Migräne zu lindern. In dieser Fortbildung beleuchtet Dr. Baumgartner aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Vor- und Nachteilen des Langzyklus sowie zu den Sicherheitsprofilen verschiedener Regime. Im Fokus stehen praxisrelevante Themen wie die Verbesserung der kontrazeptiven Wirksamkeit, die individuelle Risikoevaluierung und die Beratung spezifischer Patientengruppen. Besonders wichtig ist die kritische Betrachtung des Einflusses hormoneller Kontrazeption auf das Risiko venöser Thromboembolien und die Bedeutung individueller Anamneseerhebungen. Ziel dieser eCME ist es Ihr Wissen in der Langzyklus-Kontrazeption zu vertiefen für eine evidenzbasierte Patientenberatung.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 24.12.2026
Thromboembolische Erkrankungen zählen zu den häufigsten und potenziell lebensbedrohlichen internistischen Notfällen, deren Risiko auch bei jüngeren Menschen unterschätzt wird. Diese Fortbildung rückt bewusst Frauen und jüngere Patienten in den Mittelpunkt und zeigt, warum venöse Thromboembolien trotz niedriger Grundinzidenz in dieser Gruppe durch exogene Faktoren wie hormonelle Kontrazeption, Schwangerschaft/Wochenbett, Rauchen, Adipositas, Immobilisation auf Reisen oder Bewegungsmangel deutlich begünstigt werden können. Auf Basis aktueller Leitlinien werden klinische Warnzeichen und typische Präsentationen von TVT, LE und arteriellen Ereignissen geschärft, ebenso der strukturierte diagnostische Pfad über klinische Scores, D-Dimer und Bildgebung. Darüber hinaus beleuchtet die Fortbildung die leitliniengerechte Akuttherapie, die Phasen der Antikoagulation sowie nicht-medikamentöse Präventionsstrategien wie Kompression, Mobilisation und Risikoreduktion im Alltag.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 04.01.2027
Wann ist die Notfallkontrazeption indiziert? Welche Möglichkeiten gibt es? Wie wirken die oralen Notfallkontrazeptiva? Prof. Römer von der Frauenklinik, Evangelisches Klinikum Köln, gibt Antworten auf diese Fragen und informiert darüber hinaus über den Umgang mit Patientinnen in speziellen Situationen. Die oralen Kontrazeptiva sind freiverkäuflich in der Apotheke erhältlich. Welche Synergien kann das in der medizinischen Versorgung bringen? Informationen für das praktische Management im Alltag mit den Patientinnen runden die Fortbildung ab.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 12.01.2027
Vaginaler Ausfluss ist ein häufiges Symptom mit einem breiten Spektrum von physiologischen Veränderungen bis hin zu infektiösen und systemischen Erkrankungen. Diese Fortbildung vermittelt ein fundiertes Verständnis des vaginalen Mikrobioms als zentralen Schutzfaktor und zeigt, wie hormonelle Einflüsse, Lebensphasen und externe Faktoren Zusammensetzung und pH-Wert des Vaginalsekrets verändern. Anhand typischer klinischer Situationen wird die Abgrenzung zwischen physiologischem und pathologischem Ausfluss sowie die Bedeutung häufiger und seltener Differenzialdiagnosen praxisnah dargestellt. Teilnehmende vertiefen ihr Wissen zu den physiologischen Grundlagen des Vaginalsekrets und lernen, Veränderungen im Kontext von Zyklus, Schwangerschaft und Menopause sicher zu beurteilen. Sie gewinnen diagnostische Sicherheit bei der Einordnung vaginaler Beschwerden und erkennen frühzeitig Konstellationen mit erhöhtem Risiko oder Abklärungsbedarf. Zudem schärfen sie ihren Blick für wiederkehrende oder therapieresistente Symptome, bei denen eine erweiterte Diagnostik erforderlich ist.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 27.01.2027
Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen gehören zu den häufigsten und klinisch relevantesten Komplikationen in der Geburtshilfe. Diese Fortbildung vermittelt, warum insbesondere die Präeklampsie weit mehr ist als ein vorübergehendes Schwangerschaftsproblem: Sie ist Ausdruck einer plazentaren Systemerkrankung mit erheblichem maternalen und fetalen Risiko. Im Mittelpunkt stehen die sichere Abgrenzung von Gestationshypertonie und Präeklampsie, moderne diagnostische Konzepte inklusive angiogener Biomarker sowie aktuelle Leitlinienaspekte zur Blutdruckführung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der oft unterschätzten Langzeitperspektive: Präeklampsie ist ein starker Marker für ein dauerhaft erhöhtes kardiovaskuläres Risiko der Mutter und macht strukturierte Nachsorge medizinisch notwendig. Nutzen Sie diese Fortbildung, um hypertensive Komplikationen leitliniengerecht zu diagnostizieren, klinisch sicher zu steuern und Patientinnen langfristig fundiert zu beraten.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 09.02.2027
Die Perimenopause ist eine hormonelle Übergangsphase vor der letzten Menstruation, die häufig mit psychischen und kognitiven Beschwerden einhergeht. Viele Patientinnen leiden unter Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Schlafstörungen und „Brain Fog“, was ihre Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen kann. Zunehmend rücken diese neuropsychischen Symptome stärker in den Fokus als klassische körperliche Beschwerden. Ursache sind ausgeprägte hormonelle Schwankungen mit weitreichenden Effekten auf zentrale neurobiologische Prozesse; zugleich stellt die Phase ein vulnerables Zeitfenster für das Auftreten oder die Verschlechterung psychiatrischer Erkrankungen dar. Diese Fortbildung vermittelt ein Verständnis dafür, wie hormonelle Dynamiken das Gehirn und Verhalten beeinflussen und welche klinischen Konsequenzen sich daraus ergeben. Sie zeigt, wie psychische und kognitive Symptome von behandlungsbedürftigen Erkrankungen abgegrenzt werden können und welche diagnostischen Hinweise im Praxisalltag relevant sind.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 02.04.2027
Häufig gefragt sind Fortbildungen zu Endometriose, Kontrazeption, Menopause, gynäkologischer Onkologie, Geburtshilfe und urogynekologischen Fragestellungen.
Ja, vor allem für Leitlinien-Updates, Therapieentscheidungen und Fallbesprechungen. Operative oder hands-on orientierte Themen profitieren zusätzlich von Präsenzformaten.
Besonders nützlich sind CME-Angebote zu Vorsorge, Hormontherapie, Abklärung unklarer Blutungen, Endometriose und dem Management gynäkologischer Tumorerkrankungen.
Die Gynäkologie (oder auch Frauenheilkunde genannt) befasst sich mit Erkrankung, Prophylaxe und Behandlung der weiblichen Sexual- und Fortpflanzungsorgane.
In Deutschland gehört zur Gynäkologie auch der Themenbereich rund um Schwangerschaft und Geburt dazu. Dies umfasst u.a. die Betreuung und Überwachung von Schwangerschaften. Daher heißt die entsprechende Facharztbezeichnung „Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe“.
Gynäkologen betreuen Frauen in allen Altersgruppen, von der Pubertät bis ins hohe Alter. Oft begleiten sie ihre Patienten jahrzehntelang und in regelmäßigen Abständen.
In der Frauenheilkunde und Geburtshilfe gibt es viele verschiedene Arbeitsfelder:
Als Facharzt für Gynäkologie besteht die Möglichkeit, sich zusätzlich auf einen der drei folgenden Themenbereiche zu spezialisieren:
Die Charite Berlin bietet ein Repetitorium für Gynäkologie und Geburtsmedizin an. Das Seminar wird als dreitägige Vor-Ort-Veranstaltungen angeboten.
Das Forum Medizin Fortbildung veranstaltet regemäßig dreitägige Refresher Kurse. Hierbei werden Updates zu allen relevanten Themenbereichen und Leitlinien der Gynäkologie präsentiert. Alle Vorträge sind über die Website im Nachgang aufrufbar.
Der DGGG-Kongress, der größte deutschsprachige Kongress für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, findet alle zwei Jahre statt. Veranstaltet wird er von der „Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.“
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