Welche Themen sind in der Gynäkologie besonders häufig gefragt?
Häufig gefragt sind Fortbildungen zu Endometriose, Kontrazeption, Menopause, gynäkologischer Onkologie, Geburtshilfe und urogynekologischen Fragestellungen.
CME-Kurse und Fortbildungen für Gynäkologie
Gynäkologische Fortbildungen verbinden ambulante Routine, operative Themen, Prävention und onkologische Spezialisierung. Für Frauenärztinnen und Frauenärzte sind CME-Updates besonders wichtig, weil Leitlinien zu Vorsorge, hormonellen Therapien, Endometriose, Urogynäkologie, Kontrazeption, Geburtshilfe und gynäkologischer Onkologie regelmäßig angepasst werden. Gleichzeitig steigt der Bedarf an interdisziplinärer Zusammenarbeit, etwa mit Onkologie, Humangenetik oder Reproduktionsmedizin. Auf Arztfortbildungen.de finden Sie daher gynäkologische CME-Fortbildungen als Online-Kurse, Webinare, Kongresse und Präsenzveranstaltungen. Besonders praxisrelevant sind Angebote, die konkrete Therapieentscheidungen, Patientinnenaufklärung und aktuelle Studienlage miteinander verbinden und sich direkt in Praxis, Klinik oder OP-Kontext übertragen lassen.
Im Rahmen der COCO-Studie zur Qualität der Verhütungsberatung wurden über 1.000 Teilnehmerinnen in 149 gynäkologischen Praxen u.a. zur Zufriedenheit mit Ihrer aktuellen Verhütungsmethode befragt. Im Ergebnis sind nur etwa ein Drittel der befragten Frauen sehr zufrieden mit ihrer aktuellen Verhütungsmethode. Der mit Abstand höchste Anteil zufriedener Frauen findet sich unter den IUS-Verwenderinnen. Der größte Angstfaktor der Frauen vor und während der Einlage des LNG-IUS ist jedoch der Schmerz, wobei auch bestehende Bedenken der ärztlichen Kollegen u.a. hinsichtlich von möglichen Komplikationen oder auch einer primären Fehllage bestehen. 2017 ist deshalb nach dem Vorbild von Prof. Bajka (Volketswil, Schweiz) auch in Deutschland die Idee entstanden, den Ultraschall nicht nur VOR und NACH der Insertion sondern schon WÄHREND der Einlage zu nutzen. Die Metaanalyse von Baradwan et al., 2023 zeigte im Zusammenhang dessen u.a., dass die Einlage der intrauterinen Verhütungsmethode (IUC) mit parallel durchgeführten Ultraschall signifikant weniger menstruationsartige Beschwerden im Unterbauch bereitet hat, als die Insertion ohne Ultraschall-Unterstützung. Außerdem kam es zu signifikant weniger Fehllagen und Komplikationen, die benötigte Zeit für das Prozedere verkürzte sich und die Zufriedenheit der Patientinnen konnte letztlich signifikant und entscheidend gesteigert werden. In dieser Fortbildung führt Sie Herr Dr. Zuber anhand von detaillierten Ultraschallaufnahmen, Animationen und ausgewählten Beispielen Schritt für Schritt in die Vorbereitung und das Einlegen einer IUC mittels Ultraschalles ein und gibt Ihnen viele hilfreiche Tipps aus der Praxis für die Praxis.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 30.04.2026
Zweitägiger Grundkurs Sonographie in der Gynäkologie und Geburtshilfe. Theorie und hands-on Training.
Medizinische Hochschule Hannover · Hannover
08.–09.05.2026
Die Menopause bringt nicht nur hormonelle Veränderungen mit sich, sondern wirkt sich bei vielen Frauen auch tiefgreifend auf das sexuelle Erleben aus. Das sexuelle Empfinden kann durch medizinische Faktoren wie etwa vulvovaginale Atrophie, urogenitale Beschwerden oder chronische Erkrankungen maßgeblich beeinflusst werden. Auch das Thema Verhütung muss rund um die Menopause neu überdacht werden. Diese Fortbildung vermittelt praxisrelevantes Wissen über die physiologischen, psychischen und partnerschaftlichen Aspekte sexueller Veränderungen in der Lebensmitte. Sie erhalten fundierte Impulse für ein ganzheitliches Verständnis und eine verbesserte Betreuung Ihrer Patientinnen in einer sensiblen Lebensphase.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 15.05.2026
Erleben und Umgang mit Wehenschmerz sind individuell sehr unterschiedlich. Die Fortbildung betrachtet das Schmerzmanagement im Kontext der Geburt. Zu Beginn der Fortbildung wird die Physiologie von Wehenschmerzen vorgestellt. Anschließend werden nicht-pharmakologische und pharmakologische Schmerztherapien, insbesondere Opioide, inhaliertes Lachgas und neuraxiale Analgesie im Kontext der Geburt vorgestellt. Zum Schluss wird noch die Rolle der Geburtsvorbereitung dargelegt. Die Fortbildung fasst aktuelles Wissen mit Verweis auf die Leitlinie zusammen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 20.05.2026
Verschiedene Infektionserkrankungen sind für eine signifikante Morbidität und Mortalität von Schwangeren, Feten und Säuglingen verantwortlich. Durch den Einsatz von Impfstoffen kann nicht nur die Schwangere, sondern durch den plazentaren Transfer von Antikörpern auch das Ungeborene vor impfpräventablen Infektionserkrankungen und schweren Krankheitsverläufen geschützt werden. Zugleich wird auch dem Neugeborenen durch Leihantikörper der Mutter ein Nestschutz gewährt. Diese Fortbildung gibt einen Überblick, wann und gegen welche Infektionserkrankungen Frauen im gebärfähigen Alter und während der Schwangerschaft geimpft werden sollten, um sie selbst, den Fetus und auch das Neugeborene vor schwerwiegenden Krankheitsverläufen zu schützen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 03.06.2026
Der Senologiekongress ist der bedeutendste wissenschaftliche Jahreskongress im deutschsprachigen Raum für Brustgesundheit. Er bringt Fachkräfte aus Gynäkologie, Radiologie, Chirurgie, Pathologie, Innere Medizin, Radioonkologie und Plastischer Chirurgie zusammen und bietet ein interdisziplinäres Programm aus Fachvorträgen, Fortbildungskursen, Nachwuchsformaten und interprofessionellen Sitzungen. Die Deutsche Gesellschaft für Senologie organisiert die Veranstaltung mit dem Ziel, aktuelle Forschung, evidenzbasierte Diagnostik sowie Therapieansätze im Bereich der Senologie zu fördern.
Unbekannter Veranstalter · München
11.–13.06.2026
Der ESMO GI Cancers Congress ist eine international führende Fachkonferenz im Bereich Magen-Darm-Onkologie, die Expertinnen und Experten aus Forschung, Klinik und Industrie zusammenbringt. Das Programm umfasst Tumorboards, klinische Debatten, aktuelle Studienvorträge sowie interaktive Formate zum gezielten Wissenstransfer und zur Förderung der klinischen Praxis. Zusätzlich bietet der Kongress Raum für intensiven Austausch, Kooperation und Impulse zur Weiterentwicklung der GI-Onkologie.
Unbekannter Veranstalter · Kopenhagen
17.–19.06.2026
Intrauterine Kontrazeption gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mögliche Gründe dafür sind: Hormonphobie, der Wunsch, den eigenen hormonellen Zyklus zu spüren, aber auch die Tatsache, dass die erste Schwangerschaft oft in ein späteres Lebensalter verschoben wird. Eine bedürfnisorientierte Beratung kann die Zufriedenheit der Frauen mit ihrer Verhütungsmethode langfristig steigern, unabhängig davon, ob die Frau ihre Methode wechselt oder nicht, sondern in dem sie genau die Methode anwendet, welche momentan ihre Bedürfnisse am besten abdeckt. Ziel dieser Fortbildung ist es die Wichtigkeit der bedürfnisorientierten Verhütungsberatung und die Besonderheiten von LNG-IUS besser zu verstehen. Im Folgenden erfahren Sie weitere Details der intrauterinen Verhütung mit LNG-IUS und bekommen Antworten auf viele häufig gestellte Fragen zur LNG-IUS Anwendung. Untermauert wird das Ganze anhand der wissenschaftlichen Datenlage.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 23.06.2026
Uterusmyome gehören zu den häufigsten benignen Tumoren der Frau und sind insbesondere im reproduktiven Alter weit verbreitet. Diese CME beleuchtet das Thema interdisziplinär aus klinisch-gynäkologischer und pathologischer Sicht. Prof. Dr. Schiermeier gibt einen strukturierten Überblick über Symptomatik, Risikofaktoren, Pathophysiologie und moderne Behandlungsstrategien während Dr. Stricker die histopathologischen Merkmale, Differenzialdiagnosen und Varianten des Leiomyoms im Vergleich zum Leiomyosarkom erläutert. In dieser Fortbildung erfahren Sie mehr über die Ursachen, Symptomatik und Diagnostik von Uterusmyomen sowie die verschiedenen Behandlungsoptionen mit einem besonderen Schwerpunkt auf den aktuellen medikamentöse Therapiemöglichkeiten.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 06.07.2026
Uterusmyome zählen zu den häufigsten gutartigen Tumoren bei Frauen im reproduktiven Alter und stellen insbesondere bei Kinderwunsch und Blutungsstörungen eine therapeutische Herausforderung dar. Im ersten Teil dieser Fortbildung beleuchtet Herr Prof. Schiermeier, unter welchen Voraussetzungen eine operative Behandlung sinnvoll ist, und welche konservativen sowie interventionellen Therapiestrategien zur Verfügung stehen – auch im Hinblick auf die assistierte Reproduktion. Im zweiten Teil zeigt Frau Dr. Petersen, welchen Einfluss Myome auf die Fertilität haben können und welche Myom-Typen die Fertilität beeinträchtigen können. Anhand ausgewählter Fallbeispiele stellt sie praxisnah verschiedene Behandlungsoptionen für Frauen mit Kinderwunsch vor.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 17.07.2026
Diese eCME soll allgemeinärztlich tätigen Kolleg:innen einen strukturierten Überblick über die analen Dermatosen und deren Therapiemöglichkeiten geben. Sie soll dabei helfen mit dem schwierigen Thema "Analer Juckreiz" im Praxisalltag besser umgehen zu können. Das Thema wird "vom Häufigen zum Seltenen" erarbeitet – immer mit dem Hintergrund der Praxisrelevanz und sinnvollen Umsetzbarkeit. Verschiedene Formen von Ekzemen, Psoriasis inversa, Herpes simplex Infektionen, Mykosen, bakterielle Dermatosen sowie Lichen und "Pruritus sine materia" können der Auslöser für analen Juckreiz sein. Diese Fortbildung beschäftigt sich mit diesen verschiedenen Krankheitsformen und beschreibt Ursachen, Symptomatik und Therapiemöglichkeiten.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 18.07.2026
Die Therapievielfalt des Mammakarzinoms, der häufigsten Krebserkrankung unter Frauen weltweit, unterliegt einer immer schneller zunehmenden Komplexität. Neue, innovative Wirkstoffe und Behandlungsoptionen drängen mit großer Geschwindigkeit in den therapeutischen Fokus. Diese überaus positive Entwicklung für Patienten und Patientinnen, birgt aber auch das Risiko für den behandelnden Arzt den Überblick zu verlieren. Aus diesem Grund aktualisiert die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie Kommission Mamma jährlich ihre umfangreichen Leitlinien und Empfehlungen. Diese zertifizierte Fortbildung fokussiert auf die wichtigsten Neuerungen in den Empfehlungen zum metastasierten Mammakarzinom und soll dabei helfen, den Überblick über eine komplexe, sich rasch wandelnde Therapielandschaft zu behalten.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 19.07.2026
Das vaginale Mikrobiom der gesunden prämenopausalen Frau ist ein komplexes dynamisches Ökosystem mit über 500 identifizierten Bakterienarten – darunter mehr als 30 Laktobazillus-Arten. Davon dominieren Lactobacillus (L.) L. crispatus, L. gasseri, L. jensenii und L. iners je nach Ethnie und Individuum unterschiedliche Community State Types (CST) und halten so die mikrobielle Balance aufrecht. Bei einer bakteriellen Vaginose verschiebt sich dieses Gleichgewicht massiv: Laktobazillen werden stark reduziert, während Gardnerella-Arten und andere BV-assoziierte Bakterien zunehmen und sexuell übertragbare Biofilme bilden. Die Behandlung mit Antibiotika ist häufig nur begrenzt erfolgreich, was sich in einer hohen Rezidivquote zeigt. In dieser Fortbildung erhalten Sie einen praxisrelevanten Überblick zur Wirksamkeit von oral oder vaginal verabreichten Laktobazillen bei der Reduktion von Rezidiven. Beleuchtet wird auch Ihre Rolle bei der Vulvovaginalkandidose, die ebenfalls häufig mit einer gestörten Mikrobiota verbunden ist.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 20.07.2026
In dieser zertifizierten CME-Fortbildung erfahren Sie, welchen Beitrag Real-World-Evidenz (RWE) zur Optimierung der Versorgung von Patient:innen mit metastasiertem Brustkrebs leisten kann. Im Fokus stehen aktuelle Daten aus großen Register- und Beobachtungsstudien, die Versorgungsrealität, Therapieentscheidungen und Patient:innenoutcomes im klinischen Alltag abbilden. Die Fortbildung zeigt, wie RWE randomisierte klinische Studien sinnvoll ergänzt, Versorgungslücken sichtbar macht und zur Ableitung personalisierter Therapieentscheidungen beiträgt.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 03.08.2026
Endometriose ist eine chronische, oft schmerzhafte Erkrankung, die das Leben betroffener Frauen körperlich, emotional und sozial erheblich beeinflussen kann. In dieser Fortbildung beleuchten Frau Prof. Mechsner und Herr Dr. Schmeißer in zwei fundierten Beiträgen das gesamte Spektrum der Endometriose – von der Pathophysiologie über die häufig verzögerte Diagnosestellung bis hin zu individuellen Therapieoptionen entlang der verschiedenen Lebensphasen. Die Fortbildung vermittelt praxisnahes Wissen zur frühzeitigen Erkennung der komplexen Symptomatik, unterstützt bei der leitliniengerechten Anwendung bildgebender Diagnoseverfahren und stellt differenzierte, patientinnenzentrierte Therapieansätze vor – sowohl medikamentös als auch nicht-medikamentös. Auch psychosoziale Begleitfaktoren und die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit werden vertiefend thematisiert.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 09.08.2026
Diese Fortbildung beleuchtet die gynäkologische Betreuung von Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen – von der Wahl der Verhütungsmethode bis zur Begleitung in den Wechseljahren. Neben aktuellen Daten zum Verhütungsverhalten in Deutschland erfahren Teilnehmende bezüglich der Kontrazeptionsberatung, wie S3- und S2k-Leitlinien sowie Shared-Decision-Making-Ansätze effektiv und zeitsparend in den Praxisalltag integriert werden können. Anhand praxisnaher Fallbeispiele wird die Umsetzung verdeutlicht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer patientinnenzentrierten, evidenzbasierten Unterstützung in den Wechseljahren – inklusive Empowerment-Strategien, Nutzen-Risiko-Abwägung hormoneller Therapien und innovativer, effektiver, nicht-hormoneller Optionen. Ziel ist es, die eigene Beratungskompetenz zu vertiefen und Patientinnen in allen Lebensphasen optimal zu begleiten.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 26.08.2026
Diese Online-Fortbildung mit Prof. Dr. Kerstin Hellwig bietet Ihnen umfassende Einblicke in die Betreuung von Patientinnen mit Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) bei Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Patientinnen optimal beraten und behandeln können, um sowohl die Gesundheit der Mutter als auch die des Kindes zu gewährleisten. Prof. Hellwig, eine renommierte Expertin auf diesem Gebiet, teilt ihre langjährige Erfahrung aus dem deutschsprachigen Multiple Sklerose und Kinderwunsch Register (DMSKW). Die Fortbildung vermittelt praxisnahe Strategien zur Anpassung der Therapie, zum Management von Schüben und zur Minimierung von Risiken während dieser besonderen Lebensphasen. Lernen Sie, wie Sie Ihre Patientinnen sicher durch Schwangerschaft und Stillzeit begleiten und dabei die NMOSD effektiv kontrollieren können. Diese eCME ist besonders zu empfehlen für Neurologen und Gynäkologen, die NMOSD-Patientinnen mit Kinderwunsch betreuen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 16.09.2026
Im Rahmen dieser Fortbildung werden aktuelle und praxisrelevante Studiendaten zur Erst-, Zweit- und Drittlinientherapie des fortgeschrittenen bzw. metastasierten HER2-positiven Mammakarzinoms vorgestellt und diskutiert. Neben etablierten Standardtherapien stehen dabei auch vielversprechende neue Behandlungsoptionen im Fokus. Die Rolle individueller Faktoren in der Therapieplanung wird ebenso beleuchtet wie das therapeutische Vorgehen bei zerebralen Metastasen. Diese eCME bietet somit einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der personalisierten Therapie beim HER2-positiven Mammakarzinom und unterstützt die Umsetzung evidenzbasierter Behandlungsstrategien im klinischen Alltag.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 21.09.2026
Anhand der wesentlichen Leitsymptome gibt diese Fortbildung einen Überblick über Anamnese, Inspektion und Diagnose der häufigsten proktologischen Krankheitsbilder. Ausgehend vom Hämorrhoidalleiden, der mit einer Lebenszeitprävalenz von 70 % häufigsten proktologischen Erkrankung, werden die wesentlichen Differentialdiagnosen anhand von Blickdiagnosen gezeigt und basistherapeutische Maßnahmen vorgestellt. So werden Kolleg:innen aus anderen Fachgebieten gestärkt, die häufigsten proktologische Erkrankungen mit einfachen Mitteln zu diagnostizieren und basistherapeutisch zu behandeln.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 21.09.2026
Ungewollte Kinderlosigkeit stellt für viele Paare eine erhebliche Belastung dar und ist ein zentrales Feld der modernen Reproduktionsmedizin. In dieser Fortbildung geben Ihnen Herr Prof. Georg Giesinger und Herr PD Dr. Sören von Otte einen aktuellen Überblick über etablierte und neue Strategien in der assistierten Reproduktion – von der differenzierten Indikationsstellung für IVF und ICSI über die Diskussion der Blastozystenkultur und „Freeze-all“-Konzepte bis hin zu innovativen Stimulationsprotokollen wie DuoStim oder PPOS. Die Teilnehmenden lernen, die neuesten Studiendaten zu interpretieren, Nutzen und Risiken verschiedener Transferstrategien im Hinblick auf kumulative Lebendgeburtenraten abzuwägen und Behandlungsoptionen individuell an die Patientengruppe anzupassen. Darüber hinaus wird praxisnah vermittelt, wie sich Effizienz und Sicherheit der Kinderwunschtherapie steigern lassen, ohne den Blick auf die perinatale Gesundheit zu verlieren.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 24.09.2026
Das atypische hämolytisch-urämische Syndrom (aHUS) ist eine seltene, aber schwerwiegende Erkrankung, die durch eine übermäßige Aktivierung des Komplementsystems gekennzeichnet ist und zu thrombotischer Mikroangiopathie, hämolytischer Anämie, Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörungen führen kann. Die Differentialdiagnose von Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörung postpartal ist besonders herausfordernd, da sich die klinischen Symptome von aHUS und anderen Erkrankungen wie HELLP-Syndrom oder thrombotisch-thrombozytopenischer Purpura (TTP) überschneiden. Prof. Stepan beleuchtet in dieser Fortbildung die wesentlichen Unterschiede zwischen geburtsmedizinischen und nicht-geburtsmedizinischen Ursachen von Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörungen im postpartalen Zeitraum und zeigt, wie entscheidend eine schnelle Differenzierung ist, um eine adäquate und rechtzeitige Behandlung zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig, da aHUS lebensgefährlich sein kann und eine externe, oft zeitintensive Diagnostik erforderlich ist.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 25.09.2026
Menopausale Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Libidoverlust beeinträchtigen die Lebensqualität vieler Frauen erheblich – und sind häufig Anlass für eine (frauen)ärztliche Konsultation. Diese Fortbildung beleuchtet aktuelle Erkenntnisse zur individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung einer Hormonersatztherapie oder einer nicht-hormonellen pharmakologischen Therapie in der Peri- und Postmenopause. Teilnehmende lernen, wie sie das Beratungsgespräch systematisch zeiteffektiv und dennoch patientinnenorientiert führen, Patientinnen evidenzbasiert beraten und dabei u.a. auch Risikofaktoren sowie den Einfluss von Lebensstilfaktoren sowie die Patientinnenpräferenz in ihre Entscheidungsfindung einbeziehen. Die Fortbildung vermittelt praxisrelevantes Wissen zur Indikationsstellung, Verlaufskontrolle und Kommunikation im (frauen-)ärztlichen Alltag.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 14.10.2026
Endometriose ist eine chronische Erkrankung, die mit Schmerzen und eingeschränkter Fertilität einhergeht. Frau Prof. Mechsner und Frau Dr. Mutz beleuchten in dieser CME eindrücklich, wie die unterschiedlichen Endometriose-Entitäten die Fruchtbarkeit beeinflussen, das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen erhöhen und welche diagnostischen sowie therapeutischen Strategien aktuell zur Verfügung stehen. Ärztinnen und Ärzte erfahren, welche pathophysiologischen Mechanismen die Fertilität beeinträchtigen, wann fertilitätserhaltende Maßnahmen sinnvoll sind und welche reproduktionsmedizinischen Optionen für unterschiedliche Patientinnen in Frage kommen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 18.10.2026
Im Rahmen dieser eCME beleuchtet Herr. Dr. med. Ludwig Baumgartner unterschiedliche Facetten der Kontrazeption mit Blick auf verschiedene Lebensphasen der Frau. Unter Bezugnahme von Studiendaten sowie von Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) werden folgende Aspekte bzw. Fragestellungen zu Kontrazeptiva und zum Verhütungsverhalten präsentiert und diskutiert: Wahl von Kontrazeptiva und zugrundeliegende Gründe, Informiertheit und verwendete Quellen, Kontrazeption beim Mann, unerwünschte Schwangerschaften, Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Kontrazeptiva, Schwangerschaftsabbrüche, Kommunikation mit Gynäkologen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 19.10.2026
Der DGGG-Kongress ist die alle zwei Jahre stattfindende zentrale Fachveranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Er bringt Vertreter:innen aller gynäkologischen Disziplinen sowie Schwestergesellschaften zusammen und bietet ein umfassendes wissenschaftliches Programm mit Seminaren, Kursen, Industrieforum und interaktiven Formaten. Der Kongress wird durch ein engagiertes Präsidium geleitet und richtet sich an ein breites Fachpublikum zum zukunftsorientierten Austausch und zur Fortbildung.
Unbekannter Veranstalter · München
21.–24.10.2026
Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) zählen zu den häufigsten, aber oft unerkannten angeborenen Schädigungen. Bereits geringste Mengen Alkohol in der Schwangerschaft können das sich entwickelnde Gehirn des Ungeborenen dauerhaft schädigen. Kinder mit FASD zeigen vielfältige körperliche, kognitive und emotionale Beeinträchtigungen, die lebenslang bestehen bleiben. Der Beitrag beleuchtet die pathophysiologischen Grundlagen, typische klinische Merkmale und die aktuellen Leitlinienempfehlungen zur Diagnostik und Therapie. Auch die psychosozialen Herausforderungen in suchtbelasteten Familien werden thematisiert – von der Rolle verlässlicher Bezugspersonen bis zu den Belastungen von Kindern alkoholkranker Eltern. Im Rahmen dieser Fortbildung lernen Sie die unterschiedlichen Erscheinungsformen von FASD sicher zu erkennen, typische Differenzialdiagnosen einzuordnen und frühzeitig interdisziplinäre Unterstützungsangebote einzuleiten. Sie erfahren, wie strukturierte, verhaltens- und entwicklungsorientierte Therapiekonzepte die Lebensqualität der betroffenen Kinder und Familien verbessern können. Zudem wird vermittelt, wie Prävention, Früherkennung und sensible Gesprächsführung zu einer besseren Versorgung und Stigmavermeidung beitragen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 27.10.2026
In Deutschland werden überwiegend Kontrazeptionsmethoden auf Hormonbasis, insbesondere kombinierte orale Kontrazeptiva, angewendet. Insgesamt stehen sehr viele Methoden zur Kontrazeption zur Verfügung. In Problemsituationen ist eine besonders sorgfältige Erfassung der Risikofaktoren und der entsprechenden Lebensumstände notwendig. Anderseits ist zu beachten, dass gerade bei bestehenden Risikofaktoren eine sichere Verhütung notwendig ist, da eine unerwünschte Schwangerschaft bei diesen Patientinnen auch mit erhöhtem Risiko für weitere gesundheitliche Folgen einhergehen kann.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 31.10.2026
Innerhalb des Gesamtspektrums hormoneller kontrazeptiver Maßnahmen weisen Depot-Gestagene einige charakteristische Besonderheiten auf. Die Tatsache, dass sie in Form von Dreimonatsspritzen verabreicht werden, reduziert Anwenderfehler und macht sie damit zu einer besonders sicheren kontrazeptiven Methode. Die monatlichen Blutungen werden weitgehend reduziert, bzw. sogar vollständig unterdrückt. Dies stellt insbesondere für Frauen mit dysfunktionellen und prämenopausal unregelmäßigen Blutungen einen weiteren nonkontrazeptiven Benefit dar.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 04.11.2026
Eine venöse Thromboembolie (VTE) kann in Form einer tiefen Beinvenenthrombose (TVT) und/oder einer Lungenarterienembolie (LAE) auftreten. Obwohl beide Ausprägungen der gleichen Erkrankung zugrunde liegen, erfordern sie jeweils eine differenzierte Diagnose und Therapie. In dieser zertifizierten Fortbildung werden die Diagnose und Therapie einer VTE gemäß aktueller Leitlinienempfehlungen erläutert. Zudem werden Aspekte der Antikoagulation bei ausgewählten Risikogruppen wie Tumorpatienten, Schwangeren und Patienten mit Antiphospholipidsyndrom diskutiert.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 07.11.2026
Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung, die mit einem erhöhten Frakturrisiko einhergeht und durch Erkrankungen und Medikamente verursacht werden kann. Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Frau Dr. Thomasius als Koordinatorin und Vorsitzende der Leitlinienkommission des DVO einen Überblick über die neu erschienene Leitlinie zur Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern ab dem 50. Lebensjahr. Sie erfahren das Wichtigste zu den Risikofaktoren und -indikatoren unter anderem aus der Endokrinologie, Neurologie und Rheumatologie aber auch zu allgemeinen Faktoren und Medikation. Im weiteren Verlauf der Fortbildung erhalten Sie Empfehlungen zur Basisdiagnostik bei Verdacht auf Vorliegen einer behandlungsbedürftigen Osteoporose inklusive DXA Messung, Labor und wann eine bildgebende Diagnostik sinnvoll ist. Zudem bespricht Frau Dr. Thomasius die Therapieschwellen und erläutert ausführlich die Bestimmung von diesen auch anhand eines Patientenbeispiels. Die Therapieoptionen samt Empfehlungen zur Beendigung von diesen sowie zu Antiresorptiva-assoziierten Kiefernekrosen (AR-ONJ) runden diese Fortbildung ab.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 09.11.2026
Häufig leiden Frauen in der Peri- und Postmenopause unter Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen und suchen nach ärztlichem Rat. Manchen Frauen macht diese Hormonumstellung so zu schaffen, dass sie eine Hormonersatztherapie (HRT) erwägen und davon eine Verminderung ihrer Symptome sowie eine Verbesserung ihrer Lebensqualität erwarten. Im Arztgespräch spielen dann Fragen nach dem Nutzen und Risiken einer solchen Therapie eine wichtige Rolle. Auch gibt es Informationsbedarf, wie lange eine solche Therapie fortgeführt werden sollte.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 12.11.2026
Wenn es um das Thema klimakterische, beziehungsweise postmenopausale Beschwerden geht, so stehen zumeist psychovegetative und vasomotorische Symptome im Vordergrund. Die vulvo-vaginale Atrophie (VVA) ist dabei von besonderer Bedeutung – zum einen, weil sie sehr häufig ist, zum anderen, weil sie die Lebensqualität der betroffenen Frauen erheblich beeinträchtigt. Während die psychovegetativen Symptome Ausdruck einer hormonellen Umstellung sind und sich in vielen Fällen bessern, wenn der Körper diese Umstellung vollzogen hat, ist die VVA Ausdruck des hormonellen Mangels. Damit kommt es im Laufe der Zeit nicht zu einer Besserung der Symptomatik. Vielmehr nimmt diese zu, je länger der Hormonmangel besteht. Dieser Kurs gibt neben der Symptomatik mit Pathomechanismus, der Epidemiologie und dem Arztgespräch einen ausführlichen Überblick über die Behandlungsmöglichkeiten der VVA, insbesondere der reinen lokalen Behandlungen, welche einfach und nahezu nebenwirkungsfrei durchzuführen sind und sich dabei durch eine hohe Effektivität auszeichnen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 19.11.2026
Das invasiv lobuläre Mammakarzinom (ILC) ist der zweithäufigste Brustkrebssubtyp. Bis zu 15% aller Mammakarzinome werden als ILC klassifiziert. Jährlich werden allein in Deutschland mehr als 8000 Neuerkrankungen erfasst. Zum Vergleich erkranken am Non-Hodgkin-Lymphom ebenfalls etwa 8000 Frauen in Deutschland. Dieses Modul soll dazu beitragen, die überaus heterogene Gruppe des ILC besser zu verstehen. Daher werden hier nicht nur biologische Grundlagen vermittelt, sondern auch die besonderen Herausforderungen und Chancen in der Diagnose und Therapie des ILC thematisiert.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 20.11.2026
Anorektaler Schmerz kann durch eine Vielzahl proktologischer Erkrankungen hervorgerufen werden. In dieser Fortbildung bekommen Kolleg:innen verschiedenster Fachrichten eine Handlungsstrategie mit auf den Weg, wie ein akuter Schmerz im analen und perianalen Bereich durch eine gezielte Anamnese gut diagnostiziert und konservativ behandelt werden kann. Lernen Sie Schmerzursachen wie z.B. Analfissuren, perianaler Abszesse, Analrandthrombose, thrombosierter Analprolaps und Analkarzinom/Rektumkarzinom richtig einzuschätzen und vertiefen Sie Ihre Kenntnisse für eine präzise und wirksame Patient:innenversorgung.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 20.11.2026
Osteoporose ist eine häufige Erkrankung, die mit vielen Risikofaktoren assoziiert ist. Einer von diesen Risikofaktoren ist unter dem Begriff „Autoimmunerkrankung“ zu subsummieren. Diese bedingt entzündungsbedingt einen Knochenmassen-und Strukturabbau, wodurch das Frakturrisiko erhöht wird. Bei einer Autoimmunerkrankung ist aus diesem Grunde eine Osteoporosediagnostik empfohlen sowie prinzipiell mit Diagnose der Erkrankung die Einleitung einer Osteoporose-Basistherapie. Die medikamentöse Osteoporosetherapie wird in Abhängigkeit vom individuellen Frakturrisiko empfohlen, das zuvor bestimmt wird, nach Leitlinien des Dachverbandes Osteologie (AWMF 183-001) das 3-Jahres Frakturrisiko für vertebrale und Schenkelhalsfrakturen. Die Therapie erfolgt in Sequenzen, die dem Frakturrisiko angepasst werden.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 22.11.2026
Das Zervixkarzinom zählt weltweit zu den häufigsten gynäkologischen Tumoren und erfordert im lokal fortgeschrittenen Stadium ein präzise abgestimmtes, interdisziplinäres Therapiekonzept. Diese Fortbildung zeigt, wie moderne bildgestützte Radiochemotherapie und adaptive Brachytherapie den Behandlungserfolg verbessern und wie neue Studiendaten die therapeutischen Möglichkeiten erweitern. Sie erhalten einen kompakten Überblick über optimierte Radiochemotherapie-Protokolle sowie aktuelle Ansätze wie Induktionschemotherapie und Immuntherapie. Darüber hinaus erhalten Sie Einblicke in zentrale Aspekte der Bildgebung, Zielvolumenbestimmung und Dosisplanung gemäß aktuellen Leitlinien. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah, wie moderne radioonkologische Konzepte die Behandlungsergebnisse beim lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinom nachhaltig verbessern können.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 29.11.2026
Endometriose ist eine chronische, entzündliche und schmerzassoziierte Erkrankung, die weit über das gynäkologische Leitsymptom hinausgeht und viele Lebensbereiche der betroffenen Frauen beeinträchtigt. Diese Fortbildung vermittelt ein umfassendes Verständnis des komplexen Schmerzgeschehens und stellt das multimodale, interdisziplinäre Therapiekonzept in den Mittelpunkt – von der hormonellen und analgetischen Behandlung über physiotherapeutische und psychologische Verfahren bis hin zu Strategien zur Chronifizierungsprävention. Teilnehmende Ärztinnen und Ärzte lernen, nozizeptive, neuropathische und noziplastische Schmerzmechanismen gezielt zu unterscheiden, erhalten praxisnahe Einblicke in evidenzbasierte medikamentöse und nichtmedikamentöse Behandlungsansätze und erfahren, wie die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Gynäkologie, Schmerzmedizin, Physiotherapie und Psychologie den Therapieerfolg nachhaltig verbessert.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 03.12.2026
Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) ist eine häufige, zyklusabhängige Störung, die durch körperliche, emotionale und psychische Symptome das Leben vieler Frauen erheblich beeinflusst. Die Ursachen sind multifaktoriell und die Symptomatik vielschichtig, genau wie die Therapie. Im Mittelpunkt stehen evidenzbasierte phytotherapeutische und komplementärmedizinische Ansätze. Die Teilnehmenden lernen diese differenziert einzusetzen, um die Beschwerden der Patientinnen ganzheitlich zu lindern. Dazu gehören bewährte naturheilkundliche Therapien sowie Möglichkeiten der Schmerz- und Entzündungsreduktion oder mentale Unterstützungsmaßnahmen zur Stabilisierung von Stimmung und Schlaf. Diese praxisorientierte Weiterbildung bietet einen fundierten Überblick über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und zeigt, wie moderne Phytotherapie und komplementäre Konzepte evidenzbasiert in die gynäkologische Praxis integriert werden können, um die Lebensqualität betroffener Frauen nachhaltig zu verbessern.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 05.12.2026
Brustkrebs in der Schwangerschaft ist selten, aber klinisch anspruchsvoll – gerade für Gynäkologen und Allgemeinmediziner, die nicht täglich mit diesem Krankheitsbild konfrontiert sind. Diese Fortbildung gibt auch den Nicht-Spezialisten einen klaren, praxisnahen Überblick über ein komplexes Thema. Behandelt werden typische diagnostische Hürden, der Einfluss von Schwangerschaft und postpartaler Phase auf die Prognose sowie die sichere Durchführung onkologischer Therapien ab dem zweiten Trimenon. Zudem verdeutlicht dieser Beitrag die Bedeutung einer schnellen Abklärung unklarer Befunde, einer leitliniengerechten, nicht verzögerten Therapie und einer engen interdisziplinären Abstimmung, um Mutter und Kind bestmöglich zu schützen. Ziel ist es, zu vermitteln, dass Brustkrebs in der Schwangerschaft früh erkannt werden muss, dass sich die Prognose je nach Zeitpunkt der Diagnose stark unterscheidet, dass eine systemische Behandlung ab dem zweiten Trimenon sicher möglich ist und dass die optimale Versorgung nur gemeinsam mit einem erfahrenen Team gelingt.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 08.12.2026
49th Annual San Antonio Breast Cancer Symposium ist ein Fachkongress im Bereich Medizin mit Veranstaltungsort San Antonio, USA. Weitere Details und Anmeldung finden Sie über den hinterlegten Link.
Unbekannter Veranstalter · San Antonio
08.–11.12.2026
Ein häufiger Grund für den Besuch beim Gynäkologen sind zu starke, zu häufige oder unregelmäßige Menstruationen sowie Beschwerden im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus. Vor allem junge Frauen sind betroffen, die Beschwerden führen oft zu Beeinträchtigungen im Alltag. Gleichzeitig möchten immer weniger Frauen in Ihren Hormonhaushalt eingreifen und hormonelle Verhütungsmittel einnehmen. Von Ärztinnen und Ärzten sind also Kenntnisse jenseits von Hormongaben gefragt. Diese Fortbildung gibt zunächst einen Überblick über die häufigsten Beschwerden im Zusammenhang mit der Menstruation. Anschließend erfahren Sie mehr zu den Grundlagen der Phytotherapie und zu den wichtigsten Heilpflanzen in der Frauenheilkunde.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 16.12.2026
Starke Menstruationsblutungen (HMB) stellen eine häufige und oft belastende Nebenwirkung der Therapie mit direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) bei prämenopausalen Frauen dar. Diese zertifizierte Fortbildung behandelt die komplexen Zusammenhänge zwischen Antikoagulation und HMB und geht auf die zugrundeliegenden physiologischen Mechanismen ein. Zudem werden aktuelle Studienergebnisse wie die neuesten Erkenntnisse aus dem HEMBLED-Register zur Häufigkeit von HMB bei Frauen unter DOAK-Therapie in Deutschland diskutiert. Im Fokus stehen auch praktische Empfehlungen zur Sicherheit der Antikoagulation und zur Verbesserung der Lebensqualität der Patientinnen, um so Ärzt:innen ein fundiertes Wissen für die klinische Praxis zu vermitteln.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 21.12.2026
Die hormonelle Kontrazeption im Langzyklus bietet nicht nur eine effektive Verhütungsmethode, sondern auch eine zusätzliche Möglichkeit, zyklusassoziierte Beschwerden wie Dysmenorrhoe oder Migräne zu lindern. In dieser Fortbildung beleuchtet Dr. Baumgartner aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Vor- und Nachteilen des Langzyklus sowie zu den Sicherheitsprofilen verschiedener Regime. Im Fokus stehen praxisrelevante Themen wie die Verbesserung der kontrazeptiven Wirksamkeit, die individuelle Risikoevaluierung und die Beratung spezifischer Patientengruppen. Besonders wichtig ist die kritische Betrachtung des Einflusses hormoneller Kontrazeption auf das Risiko venöser Thromboembolien und die Bedeutung individueller Anamneseerhebungen. Ziel dieser eCME ist es Ihr Wissen in der Langzyklus-Kontrazeption zu vertiefen für eine evidenzbasierte Patientenberatung.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 24.12.2026
Endometriose ist eine chronische, schmerzhafte und oft fertilitätsrelevante Erkrankung, bei der operative Eingriffe sorgfältig und individuell geplant werden müssen. Die Präsentation zeigt, wann eine Operation medizinisch sinnvoll ist, wie Bildgebung und #Enzian-Klassifikation die Entscheidungsfindung unterstützen und welche chirurgischen Techniken – von peritonealen Läsionen bis zur tief infiltrierenden Endometriose – die größten Vorteile für Symptomlinderung und Fertilität bieten. Diese CME soll vermitteln, wie OP-Indikationen wie persistierende Schmerzen, Sterilität und drohende Organdestruktion sicher erkannt, diagnostische Verfahren leitliniengerecht angewendet und operative Strategien differenziert ausgewählt werden. Sie soll Teilnehmenden zudem aufzeigen, wie chirurgische Maßnahmen die Fertilitätsprognose beeinflussen und in welchen Situationen konservative oder reproduktionsmedizinische Alternativen sinnvoller sind.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 28.12.2026
Thromboembolische Erkrankungen zählen zu den häufigsten und potenziell lebensbedrohlichen internistischen Notfällen, deren Risiko auch bei jüngeren Menschen unterschätzt wird. Diese Fortbildung rückt bewusst Frauen und jüngere Patienten in den Mittelpunkt und zeigt, warum venöse Thromboembolien trotz niedriger Grundinzidenz in dieser Gruppe durch exogene Faktoren wie hormonelle Kontrazeption, Schwangerschaft/Wochenbett, Rauchen, Adipositas, Immobilisation auf Reisen oder Bewegungsmangel deutlich begünstigt werden können. Auf Basis aktueller Leitlinien werden klinische Warnzeichen und typische Präsentationen von TVT, LE und arteriellen Ereignissen geschärft, ebenso der strukturierte diagnostische Pfad über klinische Scores, D-Dimer und Bildgebung. Darüber hinaus beleuchtet die Fortbildung die leitliniengerechte Akuttherapie, die Phasen der Antikoagulation sowie nicht-medikamentöse Präventionsstrategien wie Kompression, Mobilisation und Risikoreduktion im Alltag.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 04.01.2027
Wann ist die Notfallkontrazeption indiziert? Welche Möglichkeiten gibt es? Wie wirken die oralen Notfallkontrazeptiva? Prof. Römer von der Frauenklinik, Evangelisches Klinikum Köln, gibt Antworten auf diese Fragen und informiert darüber hinaus über den Umgang mit Patientinnen in speziellen Situationen. Die oralen Kontrazeptiva sind freiverkäuflich in der Apotheke erhältlich. Welche Synergien kann das in der medizinischen Versorgung bringen? Informationen für das praktische Management im Alltag mit den Patientinnen runden die Fortbildung ab.
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Verfügbar bis 12.01.2027
Die Geburtseinleitung gehört zu den anspruchsvollsten Entscheidungen in der Geburtshilfe – besonders bei Zustand nach Sectio oder maternaler Adipositas. Diese eCME vermittelt, wie Sie medizinische Risiken sicher abwägen, Leitlinien fundiert anwenden und die Vorgaben zur Aufklärung und Dokumentation rechtsicher umsetzen. Ein kompakter Leitfaden für mehr Sicherheit im klinischen Alltag.
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Verfügbar bis 19.01.2027
Vaginaler Ausfluss ist ein häufiges Symptom mit einem breiten Spektrum von physiologischen Veränderungen bis hin zu infektiösen und systemischen Erkrankungen. Diese Fortbildung vermittelt ein fundiertes Verständnis des vaginalen Mikrobioms als zentralen Schutzfaktor und zeigt, wie hormonelle Einflüsse, Lebensphasen und externe Faktoren Zusammensetzung und pH-Wert des Vaginalsekrets verändern. Anhand typischer klinischer Situationen wird die Abgrenzung zwischen physiologischem und pathologischem Ausfluss sowie die Bedeutung häufiger und seltener Differenzialdiagnosen praxisnah dargestellt. Teilnehmende vertiefen ihr Wissen zu den physiologischen Grundlagen des Vaginalsekrets und lernen, Veränderungen im Kontext von Zyklus, Schwangerschaft und Menopause sicher zu beurteilen. Sie gewinnen diagnostische Sicherheit bei der Einordnung vaginaler Beschwerden und erkennen frühzeitig Konstellationen mit erhöhtem Risiko oder Abklärungsbedarf. Zudem schärfen sie ihren Blick für wiederkehrende oder therapieresistente Symptome, bei denen eine erweiterte Diagnostik erforderlich ist.
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Verfügbar bis 27.01.2027
Die Frühgeburt ist eine der häufigsten Ursachen neonataler Morbidität und Mortalität. Die sonographische Messung der Zervixlänge stellt ein zentrales Instrument zur Einschätzung des Frühgeburtsrisikos dar, erfordert jedoch ein präzises und standardisiertes Vorgehen. Prof. Karl-Oliver Kagan hat diese Messmethode maßgeblich wissenschaftlich geprägt und 2015 Kriterien definiert, die heute fester Bestandteil der Leitlinie zur Prävention der Frühgeburt sind. In dieser neu aufgelegten, inhaltlich erweiterten CME-Fortbildung vermittelt er praxisnah die korrekte Durchführung der transvaginalen Zervixlängenmessung und typische Fehlerquellen. Darüber hinaus werden relevante Zusatzbefunde wie Trichterbildung, Sludge oder Amnionseparation sowie die Interpretation der Zervixlänge bei asymptomatischen und symptomatischen Patientinnen, auch nach Cerclage oder Pessareinlage, eingeordnet. Vertiefen Sie Ihr Wissen, um die Zervixsonographie sicher, leitliniengerecht und klinisch sinnvoll in der Prädiktion der Frühgeburt einzusetzen.
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Verfügbar bis 31.01.2027
Diese eCME vermittelt einen evidenzbasierten Überblick zum Management chronisch entzündlicher Darmerkrankungen während Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit. Im Fokus stehen Krankheitsaktivität, risikoadaptierte Therapieentscheidungen sowie diagnostische und geburtshilfliche Besonderheiten auf Basis aktueller internationaler Konsensus-Empfehlungen. Ziel ist es, Ärztinnen und Ärzten Sicherheit in der interdisziplinären Betreuung betroffener Patientinnen zu geben.
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Verfügbar bis 02.02.2027
Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen gehören zu den häufigsten und klinisch relevantesten Komplikationen in der Geburtshilfe. Diese Fortbildung vermittelt, warum insbesondere die Präeklampsie weit mehr ist als ein vorübergehendes Schwangerschaftsproblem: Sie ist Ausdruck einer plazentaren Systemerkrankung mit erheblichem maternalen und fetalen Risiko. Im Mittelpunkt stehen die sichere Abgrenzung von Gestationshypertonie und Präeklampsie, moderne diagnostische Konzepte inklusive angiogener Biomarker sowie aktuelle Leitlinienaspekte zur Blutdruckführung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der oft unterschätzten Langzeitperspektive: Präeklampsie ist ein starker Marker für ein dauerhaft erhöhtes kardiovaskuläres Risiko der Mutter und macht strukturierte Nachsorge medizinisch notwendig. Nutzen Sie diese Fortbildung, um hypertensive Komplikationen leitliniengerecht zu diagnostizieren, klinisch sicher zu steuern und Patientinnen langfristig fundiert zu beraten.
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Verfügbar bis 09.02.2027
Kaiserschnitte machen in den deutschsprachigen Ländern rund ein Drittel aller Geburten aus – mit weiter steigender Tendenz. Neben den kurzfristigen Risiken rücken zunehmend die Langzeitfolgen wie Adhäsionen, Re-Operationsrisiken und fertilitätsrelevante Komplikationen in den Fokus. In seinem Vortrag beleuchtet Herr Prof. Balogh die Pathophysiologie postoperativer Verwachsungen nach Sectio caesarea, deren klinische Konsequenzen sowie aktuelle Strategien zur Prävention und Therapie. Der Fokus liegt auf der praktischen Einordnung der Evidenz und der Frage, welchen Stellenwert ein konsequentes Adhäsionsmanagement für die Patientinnen langfristig hat.
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Verfügbar bis 12.02.2027
Progesteron ist der hormonelle Dreh- und Angelpunkt für die Entstehung und den Erhalt einer Schwangerschaft. Damit eine Frau schwanger werden kann und auch schwanger bleibt, muss das Hormon ausreichend lange in einer genügend hohen Konzentration vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, ist die Schwangerschaft gefährdet, es drohen Früh- oder Fehlgeburt. Pro Jahr gibt es beispielsweise ca. 60.000 Frühgeburten allein in Deutschland. Das Thema Früh- und Fehlgeburt ist also allgegenwärtig. In dieser Fortbildung präsentiert Herr PD Dr. med. Sören von Otte, Leiter des universitären Kinderwunschzentrums in Kiel, wichtiges Hintergrundwissen zu Funktion und Wirkung von Progesteron im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft. Zudem werden die aktuellen Leitlinien zu Frühgeburtsprophylaxe und Abortprophylaxe vorgestellt.
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Verfügbar bis 18.02.2027
Die sonographische Beurteilung der Zervix ist ein zentrales Instrument zur Abschätzung des individuellen Frühgeburtsrisikos – insbesondere bei Patientinnen mit vorzeitiger Wehentätigkeit oder auffälligem Befund im Rahmen der Vorsorge. Doch die klinische Entscheidung basiert selten allein auf der gemessenen Millimeterzahl, sondern erfordert die differenzierte Einordnung des Gesamtbefundes. In dieser Fortbildung vertieft Prof. Kagan anhand virtueller Fallbeispiele die praxisnahe Interpretation der Zervixlängenmessung. Anhand typischer klinischer Szenarien werden Detektionsraten, sinnvolle Schwellenwerte und das Management in Abhängigkeit von Zervixlänge, Zusatzbefunden (z. B. Trichterbildung, Sludge, Amnionabhebung oder „Sliding Sign“) sowie biochemischen Markern diskutiert. Zudem wird aufgezeigt, welche therapeutischen Konsequenzen sich daraus ableiten – von gezielter Tokolyse und antenataler Steroidgabe bis hin zum Verzicht auf unnötige Interventionen. Stärken Sie Ihre diagnostische Sicherheit und schärfen Sie Ihren Blick für die leitliniengerechte, evidenzbasierte Entscheidungsfindung im klinischen Alltag.
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Verfügbar bis 22.03.2027
Endokrinologischer Erkrankungen erfordern eine differenzierte Diagnostik sowie ein interdisziplinäres Management – insbesondere dann, wenn eine Schwangerschaft geplant oder bereits eingetreten ist. In dieser CME beleuchten Herr PD Dr. med. Tim Hollstein und Herr PD Dr. med. Sören von Otte endokrine Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf die Fertilität und zeigen anhand klinischer Fallbeispiele, wie Störungen der hypothalamisch-hypophysär-gonadalen Achse, Hyperprolaktinämie, Schilddrüsenerkrankungen oder adrenale Dysfunktionen die Reproduktionsfähigkeit beeinflussen können. Diese Fortbildung bietet einen praxisnahen Überblick über endokrinologische Herausforderungen rund um Kinderwunsch und Schwangerschaft – und lädt dazu ein, diagnostische und therapeutische Strategien gezielt im klinischen Alltag anzuwenden.
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Verfügbar bis 29.03.2027
Klimakterische Beschwerden gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Herausforderungen in der Lebensmitte der Frau. Besonders die vasomotorischen Symptome – Hitzewallungen und Nachtschweiß – beeinträchtigen häufig das Wohlbefinden und die Lebensqualität erheblich. In dieser Fortbildung vermitteln Herr Prof. Römer und Frau Dr. Freerksen-Kirschner einen umfassenden Überblick über die Pathophysiologie dieser Symptome, den Stellenwert der Hormontherapie sowie aktuelle Entwicklungen in der nicht-hormonellen Behandlung. Im Mittelpunkt steht die auf Neurokinin-Rezeptoren ausgerichtete sog. Neurokinin-Therapie (NKT) als neue Option zur Regulierung der gestörten Thermoregulation im Hypothalamus, die erstmals eine gezielte, wirksame und hormonunabhängige Behandlungsalternative bietet. Ziel der Fortbildung ist es, ihr Wissen über die neurobiologischen Mechanismen der vasomotorischen Symptome zu vertiefen, Sicherheit in der Auswahl und Anwendung moderner Therapiekonzepte zu gewinnen und so dem Bedürfnis Ihrer Patientinnen nach einer individuellen Lösung kompetent zu begegnen. Darüber hinaus werden neue evidenzbasierte Optionen vorgestellt, die den aktuellen Bedarf an effektiven Alternativen zur Hormontherapie abdecken.
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Verfügbar bis 31.03.2027
Die Perimenopause ist eine hormonelle Übergangsphase vor der letzten Menstruation, die häufig mit psychischen und kognitiven Beschwerden einhergeht. Viele Patientinnen leiden unter Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Schlafstörungen und „Brain Fog“, was ihre Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen kann. Zunehmend rücken diese neuropsychischen Symptome stärker in den Fokus als klassische körperliche Beschwerden. Ursache sind ausgeprägte hormonelle Schwankungen mit weitreichenden Effekten auf zentrale neurobiologische Prozesse; zugleich stellt die Phase ein vulnerables Zeitfenster für das Auftreten oder die Verschlechterung psychiatrischer Erkrankungen dar. Diese Fortbildung vermittelt ein Verständnis dafür, wie hormonelle Dynamiken das Gehirn und Verhalten beeinflussen und welche klinischen Konsequenzen sich daraus ergeben. Sie zeigt, wie psychische und kognitive Symptome von behandlungsbedürftigen Erkrankungen abgegrenzt werden können und welche diagnostischen Hinweise im Praxisalltag relevant sind.
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Verfügbar bis 02.04.2027
Das Klimakterium ist eine neuroendokrine Umbruchphase, die mit vasomotorischen Beschwerden sowie langfristigen Auswirkungen auf Stoffwechsel, Herz-Kreislauf-System und insbesondere die Knochengesundheit einhergeht. Im 1. Teil erläutert Frau Prof. Dr. med. Petra Stute, wie Veränderungen der HPO-Achse die Symptomatik prägen und wie eine strukturierte, individualisierte Betreuung von der Diagnostik bis zur Therapieplanung gelingt, einschließlich der Nutzen-Risiko-Abwägung und der Rolle der Hormonersatztherapie. Im 2. Teil stellt Herr Prof. Dr. med. Peyman Hadji dar, wie Östrogenmangel und unterschiedliche klinische Konstellationen – von Amenorrhoe bis zu therapieinduziertem Knochenverlust – die Knochengesundheit beeinflussen und welche diagnostischen und therapeutischen Strategien daraus abgeleitet werden können. Diese CME vermittelt, wie die Wechseljahre systematisch erfasst, die Symptomlast bewertet und individuelle Therapieentscheidungen leitliniengerecht getroffen werden - mit besonderem Fokus auf die Knochengesundheit.
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Verfügbar bis 08.04.2027
Häufig gefragt sind Fortbildungen zu Endometriose, Kontrazeption, Menopause, gynäkologischer Onkologie, Geburtshilfe und urogynekologischen Fragestellungen.
Ja, vor allem für Leitlinien-Updates, Therapieentscheidungen und Fallbesprechungen. Operative oder hands-on orientierte Themen profitieren zusätzlich von Präsenzformaten.
Besonders nützlich sind CME-Angebote zu Vorsorge, Hormontherapie, Abklärung unklarer Blutungen, Endometriose und dem Management gynäkologischer Tumorerkrankungen.
Die Gynäkologie (oder auch Frauenheilkunde genannt) befasst sich mit Erkrankung, Prophylaxe und Behandlung der weiblichen Sexual- und Fortpflanzungsorgane.
In Deutschland gehört zur Gynäkologie auch der Themenbereich rund um Schwangerschaft und Geburt dazu. Dies umfasst u.a. die Betreuung und Überwachung von Schwangerschaften. Daher heißt die entsprechende Facharztbezeichnung „Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe“.
Gynäkologen betreuen Frauen in allen Altersgruppen, von der Pubertät bis ins hohe Alter. Oft begleiten sie ihre Patienten jahrzehntelang und in regelmäßigen Abständen.
In der Frauenheilkunde und Geburtshilfe gibt es viele verschiedene Arbeitsfelder:
Als Facharzt für Gynäkologie besteht die Möglichkeit, sich zusätzlich auf einen der drei folgenden Themenbereiche zu spezialisieren:
Die Charite Berlin bietet ein Repetitorium für Gynäkologie und Geburtsmedizin an. Das Seminar wird als dreitägige Vor-Ort-Veranstaltungen angeboten.
Das Forum Medizin Fortbildung veranstaltet regemäßig dreitägige Refresher Kurse. Hierbei werden Updates zu allen relevanten Themenbereichen und Leitlinien der Gynäkologie präsentiert. Alle Vorträge sind über die Website im Nachgang aufrufbar.
Der DGGG-Kongress, der größte deutschsprachige Kongress für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, findet alle zwei Jahre statt. Veranstaltet wird er von der „Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.“
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