Welche orthopädischen CME-Fortbildungen sind besonders praxisrelevant?
Besonders praxisrelevant sind Formate zu Rückenschmerz, Arthrose, Osteoporose, Sportverletzungen, Gelenktherapie und postoperativen Behandlungspfaden.
CME-Kurse und Fortbildungen für Orthopädie & Unfallchirurgie
Orthopädische Fortbildungen sind im klinischen wie im niedergelassenen Alltag besonders praxisnah, weil Diagnostik und Therapie häufig direkt an Beschwerdebilder, Funktionseinschränkungen und Behandlungsentscheidungen gekoppelt sind. Themen wie Rückenschmerz, Arthrose, Sportverletzungen, Osteoporose, operative Indikationen und konservative Therapiekonzepte gehören zu den häufigsten CME-Schwerpunkten. Für Orthopädinnen und Orthopäden sowie unfallchirurgisch tätige Kolleginnen und Kollegen ist Fortbildung unverzichtbar, um aktuelle Leitlinien, Interventionen und Rehabilitationskonzepte in den Alltag zu übertragen. Auf Arztfortbildungen.de finden Sie daher orthopädische CME-Kurse, Webinare und Kongresse, die sowohl konservative als auch operative Aspekte abbilden und die enge Schnittstelle zu Radiologie, Schmerzmedizin und Sportmedizin berücksichtigen.
Interdisziplinäre Behandlung chronischer Rückenschmerzen: konservative Therapie, Interventionen und psychosomatische Aspekte.
Bayerische Landesärztekammer · Berlin
19.04.2026, 10:00:00–17:00:00 Uhr
Die Hypophosphatasie (HPP) ist eine seltene, genetische Stoffwechselerkrankung, welche aufgrund einer verminderten Aktivität der Alkalischen Phosphatase (ALP) zu schwerwiegenden Problemen an Knochen, Muskeln, Zähnen und anderen Organsystemen führen kann. Sie betrifft alle Altersgruppen und kann im Säuglings- und Kindesalter mit schweren, mitunter lebensbedrohlichen Symptomen verbunden sein. In dieser Fortbildung gibt Ihnen Herr Prof. Rohrer einen Einblick in die Pathophysiologie und unterschiedlichen Manifestationen der HPP sowie das diagnostische Vorgehen bei dieser Erkrankung. Er veranschaulicht anhand von zwei Fallbeispielen die Notwendigkeit einer umfassenden multidisziplinären Betreuung und die Wirksamkeit der Enzymersatztherapie (ERT) bei der Behandlung der betroffenen Patienten. Supportive Therapiemaßnahmen werden vorgestellt und auf wichtige Parameter, die eine frühe Diagnose dieser Multisystemerkrankung ermöglichen, hingewiesen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 07.10.2026
Der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) ist der größte Kongress seiner Art in Europa. Unter dem Motto „Fortschritt gemeinsam gestalten“ bietet er ein vielfältiges wissenschaftliches Programm, das aktuelle Entwicklungen und praxisrelevante Themen in Orthopädie und Unfallchirurgie abdeckt. Der Kongress fördert den interdisziplinären Austausch und die Weiterbildung für Fachleute in diesen Bereichen.
Unbekannter Veranstalter · Berlin
20.–23.10.2026
Osteoporose ist eine häufige Erkrankung, die mit vielen Risikofaktoren assoziiert ist. Einer von diesen Risikofaktoren ist unter dem Begriff „Autoimmunerkrankung“ zu subsummieren. Diese bedingt entzündungsbedingt einen Knochenmassen-und Strukturabbau, wodurch das Frakturrisiko erhöht wird. Bei einer Autoimmunerkrankung ist aus diesem Grunde eine Osteoporosediagnostik empfohlen sowie prinzipiell mit Diagnose der Erkrankung die Einleitung einer Osteoporose-Basistherapie. Die medikamentöse Osteoporosetherapie wird in Abhängigkeit vom individuellen Frakturrisiko empfohlen, das zuvor bestimmt wird, nach Leitlinien des Dachverbandes Osteologie (AWMF 183-001) das 3-Jahres Frakturrisiko für vertebrale und Schenkelhalsfrakturen. Die Therapie erfolgt in Sequenzen, die dem Frakturrisiko angepasst werden.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 22.11.2026
Osteoporose betrifft Millionen Menschen – ihre sekundären Formen werden häufig erst spät erkannt. In seinem Vortrag zeigt Prof. Uwe Maus anhand typischer klinischer Konstellationen, wie sich hinter der vermeintlich „primären“ Osteoporose vielfältige Ursachen verbergen können. Anhand von Fallbeispielen – von der Rheumatoiden Arthritis bis zum Hyperparathyreoidismus – werden praxisnah Diagnostik, Laborbefunde und therapeutische Konsequenzen aufgezeigt. Diese CME bietet eine kompakte Orientierung für alle, die den Blick für die Ursachen hinter der Fraktur schärfen und Sicherheit in der klinischen Einschätzung bekommen möchten.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 01.12.2026
Hypophosphatasie (HPP) ist eine seltene jedoch häufig übersehene Multisystemerkrankung mit erheblicher klinischer Relevanz in der Rheumatologie. Kennzeichen dieser Stoffwechselkrankheit ist eine persistierend niedrige Alkalische-Phosphatase-Aktivität. Diese Fortbildung beleuchtet die Bedeutung einer frühzeitigen Differenzialdiagnose, um Fehldiagnosen wie rheumatische Erkrankungen zu vermeiden. Sie gibt Einblicke in das breite Spektrum an HPP-Manifestationen im Erwachsenenalter sowie in die Diagnostik und den Krankheitsverlauf. Praxisrelevantes Wissen zur Abgrenzung von HPP gegenüber anderen Skelett- und Gelenkerkrankungen wird vermittelt, unterstützt durch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Fallbeispiele. Entdecken Sie, wie eine korrekte Diagnose HPP-Patienten eine gezielte und frühzeitige Betreuung ermöglicht.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 05.01.2027
Diese eCME führt strukturiert in die Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) ein und beleuchtet die Pathophysiologie weit über den klassischen Membrandefekt hinaus. Anhand aktueller wissenschaftlicher Daten werden zentrale Mechanismen wie gestörte Calciumhomöostase, mitochondriale Dysfunktion, Veränderungen der NO-Signalwege, epigenetische Regulation durch HDAC-Aktivität sowie die Rolle von Satellitenzellen, FAP-Zellen und Immunzellen verständlich dargestellt. Ergänzend bietet das Modul einen Überblick über etablierte und neue Therapieansätze, inklusive genetischer und epigenetischer Strategien, sowie über den Einfluss dieser Behandlungen auf Funktion, Progression und Lebensqualität von DMD-Patienten.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 10.01.2027
Besonders praxisrelevant sind Formate zu Rückenschmerz, Arthrose, Osteoporose, Sportverletzungen, Gelenktherapie und postoperativen Behandlungspfaden.
Ja, vor allem für Leitlinien-Updates, Bildgebung, konservative Therapiekonzepte und Falldiskussionen. Operative Techniken profitieren zusätzlich von Präsenz- oder Hands-on-Formaten.
Eine große Rolle, weil Orthopädie häufig mit Radiologie, Schmerzmedizin, Rheumatologie, Sportmedizin und Rehabilitationsmedizin zusammengedacht werden muss.
Der Fachbereich der Orthopädie und Unfallchirurgie kümmert sich um die Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des menschlichen Stütz- und Bewegungsapparates. Dazu zählen Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder.
In diesem Fachbereich können diverse Zusatzbezeichnungen erworben werden. Dazu gehören die Handchirurgie, Kindertraumatologie, Rehabilitation oder auch die Sportorthopädie.
Die Akademie Deutscher Orthopäden (ADO) organisiert zweimal jährlich ein sechstägiges Seminar zur optimalen Vorbereitung auf die Facharztprüfung. Gelehrt wird prüfungsrelevantes Wissen. Aber auch Themen, mit denen Assistenzärzte der Orthopädie und Unfallchirurgie seltener im Alltag zu tun haben. Dazu gehören bspw. Rheumatologie oder Kinderorthopädie.
Zudem bietet das Seminar für jeden Teilnehmer eine Simulation der Prüfungssituation zu konkreten orthopädisch-unfallchirurgischen Fragestellungen an.
Der deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie ist der wichtigste Kongress dieses Fachgebietes. Zudem ist er europaweit der Größte seiner Art. An vier Tagen gibt es Vorträge und Seminare zu den wichtigsten Orthopädie Themen. Von der Grundlagenforschung bis hin zu Schwerpunktthemen wie die Digitalisierung in der Medizin.
Beim jährlichen Orthopädie-Unfallchirurgie-Update-Seminar werden an zwei Tagen die wichtigsten Publikationen des vergangenen Forschungsjahres präsentiert. Fokus liegt darauf, relevantes Wissen für den Klinikalltag zu vermitteln. Eine Teilnahme ist sowohl in Präsenz als auch über den Livestream möglich.
Der zweitägige UpDate Kongress hat sich zum Ziel gesetzt, als Konzept mehrere praxisnahe Themenschwerpunkte festzulegen. Im Rahmen dessen werden aktuelle, relevante Entwicklungen in Diagnostik und Therapie diskutiert. Zudem werden diverse, praktische Workshops angeboten.
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