Gastroenterologie Fortbildungen
CME-Kurse und Fortbildungen für Gastroenterologie
CME-Fortbildungen für Gastroenterologie
Aktuelle Fortbildungen und CME-Kurse im Fachgebiet Gastroenterologie unterstützen Ärztinnen und Ärzte dabei, Leitlinienwissen, neue Therapien und praxisrelevante Behandlungsstrategien auf dem neuesten Stand zu halten. Auf Arztfortbildungen.de finden Sie dafür Online-CME, Webinare, Seminare und Kongresse, die sich gezielt nach Fachgebiet, Ort und Format filtern lassen. So können Sie passende Fortbildungsangebote für Ihren klinischen oder ambulanten Alltag schneller vergleichen und direkt zum Veranstalter weitergehen.
Aktuelle Gastroenterologie Fortbildungen
Digestive Disease Week 2026
Digestive Disease Week (DDW) ist die weltweit führende Fachtagung für Expert:innen aus Gastroenterologie, Hepatologie, endoskopischer und gastrointestinaler Chirurgie. Sie bietet ein umfangreiches wissenschaftliches Programm mit hunderten Originalvorträgen, Postern, interaktiven Sessions – darunter Meet‑the‑Experts, Product Theaters und Satellite Symposia – sowie vielfältige Networking‑ und Fortbildungsformate inkl. On‑Demand‑Zugriff auf Sitzungen. Die Tagung wird jährlich von mehreren Fachgesellschaften gemeinsam organisiert und zieht über 13 000 Teilnehmende aus Klinik, Forschung und Industrie an.
Unbekannter Veranstalter · Chicago
02.–05.05.2026
Hereditäres Angioödem: Diagnose, Behandlungsziele und Behandlungskonzepte
Das Hereditäre Angioödem durch C1-INH Defizienz (HAE) ist eine autosomal-dominant vererbte Erkrankung, bei der es zu schmerzhaften und potentiell lebensbedrohlichen Schwellungsattacken kommt. Kenntnisse über die klinischen Zeichen des HAE verhindern eine Diagnoseverzögerung und eine damit verbundene hohe Krankheitslast der Patient:innen. Ein HAE ist durch Laboruntersuchungen leicht zu diagnostizieren und durch vielfältige zugelassene Therapieoptionen gut behandelbar. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie das Wichtigste zur diagnostischen Vorgehensweise in der Praxis sowie zu den Behandlungszielen und -konzepten bei Patient:innen mit HAE. Im ersten Teil bespricht Herr Dr. Buttgereit in einem spannenden Vortrag die Diagnose und geht dabei ausführlich auf die Unterscheidung zwischen einem Mastzell-vermitteltem Angioödem am Beispiel der Urtikaria und einem Bradykinin-vermitteltem Angioödem am Beispiel des HAE ein. Im zweiten Teil erhalten Sie von Frau Dr. Dominas einen Überblick zu den Empfehlungen der WAO-/EAACI-Leitlinie 2022 zur Langzeit- und Kurzzeitprophylaxe sowie zur Akuttherapie und erfahren das Wichtigste zu den in Deutschland zugelassenen HAE-Therapeutika.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 11.05.2026
ABC der Hepatitis-Viren: Aktuelle Lage und (Reise-) Impfempfehlungen
Gemäß Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO leben weltweit über 300 Millionen Menschen mit einer Virushepatitis, davon 257 Millionen Menschen mit chronischer Hepatitis-B- und 71 Millionen Menschen mit einer chronischen Hepatitis-C-Infektion. Die wichtigsten humanpathogenen Hepatitisviren - Hepatitis A, B, C, D und E - unterscheiden sich in Übertragungswegen, Krankheitsverlauf und Präventionsmaßnahmen. Chronische Verläufe, insbesondere bei Hepatitis B und C, erhöhen das Risiko für Leberzirrhose und Leberkrebs erheblich. Zur Vorbeugung sind Schutzmaßnahmen wie Impfungen (z. B. gegen Hepatitis A und B), konsequente Hygienemaßnahmen und sichere medizinische Verfahren von zentraler Bedeutung. Eine gründliche Reiseimpfberatung kann zusätzlich dazu beitragen, Reisende wirksam vor weiteren infektiösen Erkrankungen zu schützen. Teilnehmende Ärztinnen und Ärzte haben im Rahmen dieser Fortbildung die Möglichkeit, ihr Wissen über die Differenzierung der Hepatitis-Typen zu vertiefen. Im Folgenden lernen Sie die aktuellen Empfehlungen der STIKO zu Prophylaxe und Impfstrategien praxisnah kennen und erfahren, wie sich gezielte Präventionsmaßnahmen auch in der reisemedizinischen Beratung anwenden lassen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 02.06.2026
Gluten-/Weizen-Sensitivität und Weizenallergie: Neue Empfehlungen zu Diagnose und therapeutischem Vorgehen
Das Spektrum der Weizenunverträglichkeiten umfasst neben der Zöliakie und der Weizenallergie auch die Weizensensitivität, die als Non Celiac Wheat Sensitivity (NCWS) bezeichnet wird. Bei der NCWS handelt es sich um eine Störung mit intestinalen und extraintestinalen Symptomen, die nach dem Verzehr gluten- bzw. weizenhaltiger Nahrungsmittel bei Patienten auftreten können. Ein multifaktorielles Geschehen wird als Auslöser diskutiert. Neben den vielfältigen Symptomen der NCWS werden in dieser Fortbildung auch die Unterschiede zur Zöliakie und einer Weizenallergie aufgezeigt. Erfahren Sie mehr über die aktuelle Studienlage der NCWS und gewinnen Sie einen umfangreichen Einblick in die aktuellen Diagnose- und Therapieempfehlungen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 09.06.2026
Grundlagen, Diagnostik und Management der PBC
Die primär biliäre Cholangitis (PBC) ist eine seltene Autoimmunerkrankung der Leber, die vor allem Frauen ab dem mittleren Lebensalter betrifft. Charakteristisch ist eine fortschreitende Zerstörung der kleinen intrahepatischen Gallenwege, die unbehandelt zu Fibrose, Leberzirrhose und letztlich Leberversagen führen kann. Klinisch fällt sie häufig früh durch Juckreiz auf – ein Symptom, das bei starker Ausprägung die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann. Diese Fortbildung bietet praxisnahe Einblicke in die Pathophysiologie, Diagnostik und das Krankheitsmanagement der PBC – von der frühen Erkennung über die Risikostratifizierung bis zur therapeutischen Entscheidungsfindung. Sie lernen, wie Sie PBC frühzeitig erkennen, die Progression einschätzen und die Versorgung individuell optimieren können – auch bei unzureichendem Therapieansprechen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 11.06.2026
Aktuelle Therapien bei Chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED)
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind entzündliche Systemerkrankungen, die nicht rechtzeitig erkannt und behandelt zu Komplikationen wie Fisteln, Stenosen oder Operationen führen können. Eine frühzeitige Therapie kann Komplikationen verhindern und den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen. In dieser Fortbildung bietet Prof. Dr. Tanja Kühbacher einen vollständigen Überblick über alle derzeit zugelassenen Therapieoptionen bei CED und diskutiert diese im Kontext aktueller Studienergebnisse, praktischer Anwendung und Langzeitsicherheit. Ziel dieser Fortbildung ist es, Ihnen zu zeigen, wie sich alle aktuell verfügbaren CED-Therapien evidenzbasiert einsetzen lassen, welche Patienten vom frühen, intensiven Therapiebeginn besonders profitieren und wie sich durch strukturiertes Monitoring langfristig bessere Outcomes erzielen lassen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 24.06.2026
Exokrine Pankreasinsuffizienz (PEI): neue UEG-Leitlinie 2025
Diese Fortbildung bietet Ihnen einen praxisorientierten Überblick zur neuen UEG-Leitlinie zur exokrinen Pankreasinsuffizienz (PEI). Anhand aktueller Evidenz und verschiedenen Fallbeispielen werden Diagnostik, Ursachen und Therapieoptionen kompakt und klinisch relevant dargestellt. Ideal für alle, die PEI häufiger erkennen und gezielt behandeln möchten.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 30.06.2026
ESMO Gastrointestinal Cancers Congress
Der ESMO Gastrointestinal Cancers Congress ist die führende internationale Fachkonferenz im Bereich Magen-Darm-Onkologie und zieht weltweit führende Expertinnen, Forschende sowie Fachkräfte aus Klinik und Industrie an. Er bietet ein vielfältiges wissenschaftliches Programm mit Tumorboards, klinischen Debatten, Vorträgen aktueller Studien sowie interaktiven Formaten zum Wissenstransfer und zur Förderung der klinischen Praxis. Zugleich schafft der Kongress Raum für Austausch, Kooperation und die Mitgestaltung der Zukunft der GI-Onkologie.
Unbekannter Veranstalter · München
01.–04.07.2026
Diagnose und Therapie seltener cholestatischer Lebererkrankungen (PBC, PSC, PFIC)
Seltene cholestatische Lebererkrankungen wie die primär biliäre Cholangitis (PBC), die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) und progressive familiäre intrahepatische Cholestasen (PFIC) können in Diagnostik und Therapie eine besondere Herausforderung darstellen - nicht zuletzt wegen unspezifischer Symptome wie Juckreiz und Ikterus und oft progredientem Verlauf. Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie von Herrn Prof. Berg anhand der Empfehlungen der aktuellen S3-Leitlinie und Fallbeispielen praxisrelevantes Wissen zur frühzeitigen Diagnose und Behandlung von Patienten mit PBC, PSC und PFIC. Sie erhalten wertvolle Informationen zum klinischen Bild der Patienten, zur Klassifikation der Erkrankungen, welche Therapieoptionen eingesetzt werden können und wann gezielt überwacht werden muss, um beispielsweise hepatobiliäre Karzinome zu detektieren. Diese Fortbildung vermittelt kompakt und praxisnah die entscheidenden Grundlagen und aktuellen Entwicklungen im Management seltener cholestatischer Lebererkrankungen und soll Sie dabei unterstützen, die Prognose und Lebensqualität der Patienten gezielt zu verbessern.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 05.07.2026
Das Reizdarmsyndrom - Therapie von FODMAP bis Gluten
Die Diagnose Reizdarmsyndrom (RDS) ist nicht einfach und sollte erst nach Ausschluss anderer Ursachen in Betracht gezogen werden. Umfassende diagnostische Verfahren sind dabei erforderlich. Differentialdiagnostisch sollte unbedingt an Zöliakie, Weizenallergie und NZNW-Weizensensitivität (Glutensensitivität) gedacht werden, welche eine Vielzahl extra- und intestinaler Symptome hervorrufen können. Erfahren Sie in dieser Fortbildung mehr zur Pathophysiologie, Symptomatik und Diagnostik des Reizdarmsyndroms. Neben Therapiemöglichkeiten, supportiven Maßnahmen und Empfehlungen zu Ernährung und Lebensstil wird auch die Rolle von FODMAPs und Gluten in der Therapie des RDS ausführlich diskutiert.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 07.07.2026
Dem Hereditären Angioödem auf der Spur: Patientenfälle aus der Praxis bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Das hereditäre Angioödem (HAE) ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die sich durch wiederkehrende Schwellungsattacken äußert. Erste HAE-Symptome können bereits im frühen Kindesalter auftreten, die Diagnose erfolgt oft erst Jahre später. Im Rahmen dieser praxisnahen Fortbildung werden anhand realer Fallbeispiele aus der Pädiatrie, Jugend- und Erwachsenenmedizin typische Verläufe, diagnostische Herausforderungen und Therapieentscheidungen bei Patient:innen mit HAE beleuchtet. Sie erhalten wertvolle Informationen zu Schwellungsattacken wie beispielweise zu abdominellen Attacken, zu möglichen Triggern und zu Komedikationen, auf die bei HAE-Patient:innen geachtet werden sollten. Darüber hinaus erfahren Sie, wie wichtig eine frühzeitige Diagnose ist und dass das HAE auch bei Patient:innen ohne bekannte Familienanamnese mittels De Novo Mutationen auftreten kann. Diese Fortbildung sensibilisiert für seltene, aber klinisch relevante Differenzialdiagnosen und motiviert zur vertieften Auseinandersetzung mit einem Krankheitsbild, das im Praxisalltag leicht übersehen werden kann.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 22.07.2026
Metastasiertes kolorektales Karzinom (mCRC): Aktuelle Behandlungsoptionen in der therapierefraktären Situation
Das metastasierte kolorektale Karzinom (mCRC) ist bei Frauen der zweit- und bei Männern der dritthäufigste maligne Tumor in den deutschsprachigen Ländern. Bei Erstdiagnose liegt bei einem Viertel der Patienten bereits eine Fernmetastasierung vor. Die Behandlungsoptionen sind in späten Therapielinien begrenzt und der Anteil der Patienten, die eine Therapie erhalten sowie die Überlebensraten nehmen mit jeder Behandlungslinie ab. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie von Herrn Prof. Arnold das Wichtigste zu den aktuellen Behandlungsoptionen in der therapierefraktären Situation, wobei neben etablierten Therapien auch neue Wirkansätze im Fokus stehen. Sie erfahren unter anderem, welche Kriterien für die Therapiewahl bei mehrfach vorbehandelten mCRC-Patienten entscheidend sind und welchen Stellenwert innovative Substanzen im klinischen Alltag einnehmen können. Besonders hervorgehoben wird dabei die Balance zwischen Wirksamkeit, Verträglichkeit und Erhalt der Lebensqualität. Diese praxisorientierte Fortbildung bietet eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den onkologischen Alltag und unterstützt dabei, sich mit den neuesten Entwicklungen im Bereich der Spätlinientherapie bei Patienten mit mCRC auseinanderzusetzen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 26.07.2026
Aktuelles Praxiswissen zur ENETS-Leitlinie: NET des Dünndarms
Dünndarm-NET gehören zu den häufigsten NET. Nachdem die WHO-Klassifikation aktualisiert und die Leitlinie der Europäischen Neuroendokrinen Tumorgesellschaft (ENETS) überarbeitet wurde, stellen Frau Prof. Rinke und Frau Prof. Pavel anhand der Schlüsselfragen aus der ENETS-Leitlinie die wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Aspekte, sowie Neuerungen zum Dünndarm-NET vor. Unter Hinzunahme von Bildmaterial und Kasuistiken führen die beiden Referentinnen im Dialog praxisnah durch die Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge, wobei auch auf die Besonderheiten bei Vorliegen eines Karzinoid-Syndroms eingegangen wird.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 28.08.2026
Metastasiertes kolorektales Karzinom - Neue (und alte) Biomarker für eine zielgerichtete Behandlung
Das kolorektale Karzinom (CRC) ist die dritt-häufigste Tumorerkrankung weltweit. Bereits bei Diagnose sind ca. 25 % der Patient:innen im metastasierten Stadium. In den letzten Jahren hat die interdisziplinäre Behandlung aber auch die Biomarker-getriebene Therapie zu einer Verbesserung der Prognose von Patient:innen mit mCRC geführt. Diese zielgerichtete Behandlung mit neuen und alten Biomarkern wird im Rahmen der Fortbildung von Frau Dr. Heinrich besprochen. Sie erfahren nach einer kurzen Einführung zur Epidemiologie, Therapiezielen und Behandlungsstrategien das Wichtigste zu den molekular gesteuerten Standardtherapien. Als Grundlage dafür dient der Therapiealgorithmus der ESMO-Leitlinie. Der besondere Fokus liegt dabei auf den klinischen Biomarkern RAS, BRAF und MSI. Darüber hinaus erhalten Sie wertvolle Informationen zu neuen molekular zielgerichteten Therapien und Biomarkern wie z. B. KRAS G12C und HER2. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zur zielgerichteten Behandlung bei Patienten mit mCRC auf den neuesten Stand zu bringen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 03.09.2026
Update Reizmagen und Reizdarm – Gestörte Interaktion Verdauungstrakt-Hirn
Funktionelle Erkrankungen des Verdauungstraktes sind häufig. Ca. 10 – 20 % der erwachsenen Bevölkerungen leiden an einem Reizmagen oder Reizdarmsyndrom. Die Pathophysiologie ist komplex und bisher noch nicht vollständig verstanden. Da es sich um eine Ausschlussdiagnostik handelt, ist die Diagnose oft nicht ganz einfach. In dieser Fortbildung erläutert Herr Prof. Joachim Labenz vom Klinikum Jung-Stilling in Siegen die wichtigsten Aspekte rund um Definition, Diagnostik und Therapie des Reizmagens und des Reizdarmsyndroms. Neben Allgemeinmaßnahmen und medikamentösen Therapieoptionen werden auch Phytotherapeutika und Ernährungsempfehlungen wie die Low-FODMAP-Ernährung vorgestellt.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 13.09.2026
Viszeralmedizin 2026 (DGVS / DGAV)
Der Kongress Viszeralmedizin 2026 ist die größte Fachveranstaltung für Gastroenterologie und Viszeralchirurgie im deutschsprachigen Raum und startet mit Online-Sessions, gefolgt von Präsenzformaten in Hamburg. Er wird von den deutschen Fachgesellschaften DGVS und DGAV getragen und bietet ein interdisziplinäres Forum für Forschung, Weiterbildung und klinische Praxis.
Unbekannter Veranstalter · Hamburg
14.–19.09.2026
Funktionelle Verdauungsbeschwerden - Leitliniengerecht behandeln
Funktionelle Verdauungsbeschwerden zählen zu den häufigsten Ursachen gastrointestinaler Symptome und beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich. Trotz ihrer hohen Prävalenz bleiben sie oft eine diagnostische und therapeutische Herausforderung. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah, wie der Reizmagen (funktionelle Dyspepsie) und das Reizdarmsyndrom leitliniengerecht diagnostiziert und behandelt werden können. Lernen Sie funktionelle Beschwerden differenzialdiagnostisch einzuordnen, pathophysiologische Zusammenhänge wie das Konzept der Darm-Hirn-Achse, viszerale Hypersensitivität und Mikrobiomveränderungen zu verstehen und patientenzentrierte Behandlungsstrategien umzusetzen. Im Fokus steht die multimodale Therapie, die neben Ernährungs- und Lebensstilmaßnahmen auch psychoedukative Ansätze, Mind-Body-Techniken und phytotherapeutische Optionen berücksichtigt. Ziel ist es, die diagnostische Sicherheit zu stärken, die Kommunikation mit Betroffenen zu verbessern und individualisierte Therapiekonzepte auf Grundlage aktueller Leitlinien zu entwickeln.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 04.10.2026
United European Gastroenterology Week 2026
Die UEG Week ist der zentrale, viertägige Jahreskongress im Bereich der Verdauungs‑ und Gastroenterologie in Europa, bei dem weltweit Fachleute aus Klinik, Forschung und Lehre zusammenkommen, um neueste multidisziplinäre Forschungsergebnisse und klinische Fortschritte zu präsentieren und zu diskutieren. Das Programm bietet interaktive Formate wie Crash‑Kurse, klinische Falldiskussionen, Live‑Endoskopien, „Mistakes in…“-Sessions, Late‑Breaking‑Abstracts und ein spezielles Postgraduate‑Lehrprogramm, ergänzt durch Ausstellungen, Poster‑Lounges und Networking‑möglichkeiten – alles organisiert von United European Gastroenterology, der führenden Fachorganisation im Bereich der gastrointestinalen Gesundheit.
Unbekannter Veranstalter · Berlin
17.–20.10.2026
IgG4-assoziierte Erkrankung (IgG4-RD) - Ein Überblick zur pathologischen Diagnostik
Die IgG4-assoziierte Erkrankung (IgG4-RD) ist eine immunologische Systemerkrankung, die sich am häufigsten im Pankreas, in den Gallenwegen und in den Speichel- und Tränendrüsen manifestiert. Die Diagnose basiert auf einer Integration von klinischen, radiologischen, serologischen und histopathologischen Kriterien. Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Frau Prof. Esposito einen umfassenden Überblick über die pathologische Diagnostik der IgG4-RD. Nach einer Einführung zum Krankheitsbild samt Klinik, Manifestationen und Pathogenese wird dabei auf die histopathologischen Kriterien und die klinischen Aspekte der Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1 und Typ 2 eingegangen. Anhand anschaulicher histologischer Bilder werden anschließend typische Befunde erläutert, ergänzt durch praxisnahe Hinweise zur Beurteilung von Biopsiematerial. Eine Checkliste zur Diagnose der AIP Typ 1 und Typ 2 rundet diese Fortbildung ab. Nutzen Sie diese, die Erkrankung IgG4-RD sicher zu erkennen und Fehldiagnosen insbesondere maligne Tumoren zu vermeiden.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 21.10.2026
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) aus allgemeinärztlicher Sicht
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (CU) sind chronische Entzündungen des Verdauungstrakts, die auch extraintestinale Manifestationen umfassen können. Der Allgemeinmediziner spielt eine zentrale Rolle in der frühzeitigen Diagnostik von CED sowie in der Langzeitbetreuung milder Krankheitsverläufe. Diese Fortbildung von Herrn Prof. Gschossmann bietet einen umfassenden Überblick über Krankheitsbild, Diagnostik und Therapie sowie über die Versorgungsebenen von CED samt wertvoller Vernetzung zwischen Hausärzten, Fachärzten und spezialisierten Zentren. Sie erhalten wichtige Informationen zur Diagnostik und zu Differenzialdiagnosen von CED und das Erkennen von „Red Flags“ sowie der Unterschiede beispielsweise zum Reizdarm. Darüber hinaus erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Therapieoptionen samt Empfehlungen der aktuellen S3-Leitlinien z. B. zu Substratmangel und Ernährung und bekommen wertvolle Informationen zu besonderen CED-Patient:innen wie z. B. ältere Patient:innen und schwangeren Frauen sowie besonderen Situationen wie Impfungen. Diese Fortbildung bietet praxisnahe Informationen, um eine fundierte Versorgung von CED-Patient:innen zu gewährleisten und dient dazu, das Verständnis für diese komplexen Erkrankungen zu vertiefen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 05.11.2026
Das metastasierte Magenkarzinom im Fokus – Leitlinien im Versorgungsalltag
Das metastasierte Magenkarzinom zählt weltweit zu den großen onkologischen Herausforderungen. Durch Fortschritte in der molekularen Charakterisierung und die Entwicklung neuer zielgerichteter und immunonkologischer Ansätze eröffnen sich jedoch zunehmend verbesserte Therapieoptionen und Perspektiven für die Betroffenen. Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Prof. Lorenzen einen kompakten Überblick über den aktuellen Therapiestandard beim metastasierten Magenkarzinom und zeigt, wie sich die Empfehlungen der aktuellen Leitlinien (ESMO, Onkopedia) im Versorgungsalltag praxisnah umsetzen lassen. Biomarker-gesteuerte Strategien prägen dabei zunehmend die individuelle Therapieentscheidung und das Behandlungsergebnis. Anhand aktueller Studiendaten werden die Standards der Erst- und Zweitlinientherapie anschaulich erläutert, ebenso die Bedeutung zentraler Biomarker (HER2, PD-L1, MSI, CLDN 18.2) und die Anwendung moderner Leitlinienalgorithmen vorgestellt.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 15.11.2026
Therapie bei leichter bis mittelschwerer Colitis ulcerosa
Die Inzidenz chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED) nimmt weltweit stetig zu. Mehr als Dreiviertel der Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) zeigen bei Diagnosestellung eine leichte bis mittelschwere Verlaufsform. Diese CME vermittelt praxisnahes Wissen zu Epidemiologie, Pathophysiologie, Klassifikation und dem Step-up-Therapiekonzept bei CU. Leitliniengerechte Therapieoptionen der unterschiedlichen Phänotypen werden anhand aktueller klinischer Studien und praktischer Empfehlungen erläutert. Abgerundet wird die Fortbildung durch Strategien zur Therapieoptimierung und Verlaufskontrolle. Nach Abschluss der CME verfügen Teilnehmer über fundiertes Wissen, um Patienten mit leichter bis mittelschwerer Colitis ulcerosa leitlinienkonform und effektiv zu behandeln.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 27.11.2026
Metastasiertes kolorektales Karzinom - Neues zur Erhaltungstherapie
Das kolorektale Karzinom gehört zu den häufigsten malignen Tumoren in den deutschsprachigen Ländern. Trotz effektiver Primärtherapie und Fortschritten in der adjuvanten Behandlung entwickeln viele Patienten Metastasen. Da die Erstlinientherapie bei fitten Patienten mit nicht-resektablen Metastasen mit dem Auftreten von Nebenwirkungen assoziiert sein kann, ist sie konsekutiv oft nicht bis zum Progress durchführbar. Aus diesem Grund hat sich beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) eine Erhaltungstherapie bewährt, welche im Rahmen dieser Fortbildung von Herrn Prof. Modest praxisorientiert besprochen wird. Sie erhalten einen Überblick zu den wichtigsten und neuesten Studien und erfahren, wie durch gezielte Erhaltungstherapien das progressionsfreie Überleben (PFS) verlängert werden kann. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration der neuen Erkenntnisse in die Behandlungsstrategien zur Optimierung der Therapie von mCRC-Patienten. Abgerundet wird diese Fortbildung durch die Empfehlungen der aktuellen ESMO Leitlinien. Nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihr Wissen zur Erhaltungstherapie bei Patienten mit mCRC auf dem neuesten Stand zu bringen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 04.12.2026
Hepatitis B - Von Diagnose bis neuen Therapiekonzepten
Hepatitis B ist eine weltweit verbreitete Virus-induzierte Infektionskrankheit, die oft lange asymptomatisch verläuft und daher nicht selten erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt wird. Professor Markus Cornberg gibt Ihnen in dieser CME einen umfassenden, praxisnahen Überblick über Epidemiologie, Diagnostik und Management der chronischen HBV-Infektion und erklärt anhand realer Fallbeispiele die klinische Relevanz von Screening, frühzeitiger Therapieentscheidung und konsequenter Langzeitüberwachung. Besonders hervorgehoben werden die aktuellen Leitlinienempfehlungen, das Management in besonderen Situationen wie Schwangerschaft oder Immunsuppression sowie neue therapeutische Entwicklungen, die perspektivisch eine funktionelle Heilung ermöglichen sollen. Teilnehmende Ärztinnen und Ärzte erfahren, wie sich Krankheitsphasen zuverlässig einordnen lassen, welche Patient:innen eine antivirale Therapie benötigen und wie Reaktivierungsrisiken unter Immunsuppression sicher erkannt und verhindert werden können. Zudem vermittelt die Fortbildung, warum ein regelmäßiges Monitoring trotz erfolgreicher Virussuppression essenziell bleibt und wie innovative Wirkmechanismen das zukünftige Management von chronischen HBV-Infektionen verändern könnten.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 09.12.2026
IgG4-assoziierte Erkrankung - ein differentialdiagnostisches Chamäleon
Die IgG4-assoziierte Erkrankung (IgG4-RD) ist eine immunologische Systemerkrankung, die verschiedene Organe wie z. B. Pankreas, Gallenwege, Speichel- und Tränendrüsen, Nieren oder Aorta befallen kann. Die IgG4-RD ist differenzialdiagnostisch sehr komplex und wird in dieser Fortbildung von Herrn Prof. Kleger und Herrn Dr. Vogele in einem spannenden Austausch praxisnah anhand von Patientenkasuistiken besprochen. Erfahren Sie dabei das Wichtigste zu den diagnostischen Kriterien und Bildgebungsmerkmalen und erhalten wertvolle Informationen, wie sich die IgG4-assoziierte Erkrankung von anderen Erkrankungen abgrenzen lässt. Es werden Grundlagen beispielsweise zur Pathogenese, zum klinischen Bild und zum Auftreten vermittelt sowie mögliche Therapieoptionen besprochen, um Rezidive und Organschäden zu verhindern. Diese Fortbildung bietet Basiswissen zur Diagnostik und Therapie von Patienten mit einer IgG4-RD und dient zur Weiterentwicklung der Expertise im Management dieser schwerwiegenden und differenzialdiagnostisch anspruchsvollen Erkrankung.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 14.12.2026
GEP-NEN im Fokus: Interdisziplinäre Strategien für die optimale NET-Diagnostik und -Therapie
Neuroendokrine Tumoren (NET) sind eine Gruppe von Neoplasien, die sich aus hormonproduzierenden Zellen verschiedener Organe entwickeln. Neuroendokrine Neoplasien des Gastroenteropankreas (GEP-NEN) präsentieren sich meist mit komplexen, multiorganbezogenen Befunden, was eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit notwendig macht. Im Rahmen dieser Fortbildung wird praxisnah eine Kasuistik eines Patienten mit GEP-NEN vorgestellt und dabei die wichtigsten Aspekte in einem Tumorboard diskutiert, welches aus Fachärzten für Endokrinologie, Chirurgie, Pathologie, Nuklearmedizin und Gastroenterologie besteht. Dabei wird der diagnostische und therapeutische Verlauf des Patienten geschildert und die Herausforderungen zwischen operativem Vorgehen, pathologischer Einordnung, Bildgebung und Therapieentscheidungen aufgezeigt. Diese Fortbildung bietet einen Einblick in die Entscheidungsfindung bei komplexen GEP-NEN und liefert wertvolle Impulse für die klinische Praxis.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 17.12.2026
Reflux und Sodbrennen - Pathophysiologie, Diagnose und aktuelle Therapieoptionen
Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) stellt mit ihrer hohen Prävalenz und den vielfältigen Erscheinungsformen eine der häufigsten Erkrankungen des oberen Gastrointestinaltrakts dar. Diese CME-Fortbildung bietet eine detaillierte Analyse der Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie von GERD mit Fokus auf den Erkenntnissen der 2023 aktualisierten Leitlinien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Paradigmenwechsel in der Behandlung: Während früher die universelle PPI-Dauertherapie als Goldstandard galt, rücken heute individualisierte Ansätze, einschließlich Allgemeinmaßnahmen und alternativer Therapieoptionen, auch mit pflanzlichen Wirkstoffen, in den Vordergrund. Lernen Sie, zwischen Refluxbeschwerden und einer gesicherten GERD differenziert zu diagnostizieren, um Übertherapie zu vermeiden und eine zielgerichtete Behandlung einzuleiten. Neben der Optimierung der medikamentösen Therapie diskutiert der Kursleiter, Herr Prof. Ahmed Madisch, auch therapierefraktäres Sodbrennen sowie die Rolle von Antirefluxoperationen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 22.12.2026
Gastrointestinales Mikrobiom: Grundlagen
Diese Fortbildung vermittelt die grundlegenden wissenschaftlichen Konzepte des gastrointestinalen Mikrobioms. Sie erläutert Zusammensetzung und Funktionen der Mikrobiota entlang des Verdauungstrakts, inklusive deren Bedeutung für Immunfunktion, Stoffwechsel, Darmbarriere und die bidirektionale Darm-Hirn-Achse. Zudem zeigt sie auf, wie Ernährung, Lebensstil und Medikamente das Mikrobiom beeinflussen, wie Dysbiosen entstehen und welche evidenzbasierten Möglichkeiten es gibt, das Mikrobiom gesund zu erhalten und therapeutisch zu modulieren.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 31.12.2026
HER2+ biliäre Karzinome – Auf zu neuen Horizonten
Biliäre Karzinome (biliary tract cancers, BTC) werden meist erst in einem fortgeschrittenen, nicht resektablen Stadium diagnostiziert und sind trotz moderner Systemtherapien weiterhin mit einer sehr ungünstigen Prognose verbunden.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 08.01.2027
Seltene cholestatische Lebererkrankungen im Neugeborenen- und Kleinkindalter – Früh erkennen, gezielt handeln
Die neonatale Cholestase ist ein stets pathologisches Leitsyndrom im Neugeborenen- und Säuglingsalter und erfordert aufgrund ihres potenziell progredienten Verlaufs eine rasche und strukturierte diagnostische Abklärung. In dieser Fortbildung führt Sie Herr Prof. Hörning praxisnah durch die klinische Präsentation des prolongierten Ikterus, erläutert den leitlinienbasierten diagnostischen Algorithmus und zeigt auf, wie durch frühzeitige Bilirubindifferenzierung und gezielte Zuweisung an spezialisierte Zentren entscheidende Zeit gewonnen werden kann. Anhand typischer Krankheitsbilder wie Gallengangsatresie, genetisch-cholestatischer Lebererkrankungen und ausgewählter Fallbeispiele werden differenzialdiagnostische Stolpersteine, prognostisch relevante Parameter sowie aktuelle Konzepte des langfristigen Managements diskutiert. Mit dieser Fortbildung vertiefen Sie ihr Verständnis dafür, welche klinischen Warnzeichen eine sofortige Abklärung erfordern, wie sich intra- und extrahepatische Ursachen sicher voneinander abgrenzen lassen und warum das Timing der Diagnosestellung maßgeblich über Organerhalt und Langzeitprognose entscheidet. Ziel ist es neonatale Cholestase früh zu erkennen, leitliniengerecht zu behandeln und betroffene Kinder optimal zu versorgen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 20.01.2027
Morbus Crohn – Grundlagen für die ärztliche Praxis
Diese eCME-Fortbildung vermittelt einen fundierten Überblick über den Morbus Crohn als chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Neben Definition, Epidemiologie und Pathogenese werden typische klinische Symptome sowie extraintestinale Manifestationen dargestellt. Ein Schwerpunkt liegt auf der leitliniengerechten Diagnostik mit endoskopischen, bildgebenden und laborchemischen Verfahren sowie auf der Beurteilung von Krankheitsaktivität und Verlaufsformen. Darüber hinaus werden aktuelle Therapieziele, medikamentöse und operative Behandlungsstrategien sowie Aspekte zu Ernährung, Lebensstil und Patientenschulung praxisnah erläutert. Fallbeispiele und Take-home-Messages unterstützen die Übertragung in den klinischen Alltag.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 22.01.2027
Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) - Leitlinie 2023 und PPI-Therapie
Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) liegt vor, wenn durch Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre belästigende Symptome und/oder Läsionen auftreten. Im Rahmen dieser Fortbildung stellt Herr Prof. Labenz als Autor der aktuellen S2k-Leitlinie GERD Empfehlungen von dieser vor und bespricht die Therapie mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) samt Indikationen, PPI-Fehlversorgung und Deeskalation. Sie erhalten wertvolle Informationen zur Differenzierung von Refluxbeschwerden und Refluxkrankheit, zur Pathophysiologie und Phänotypen der GERD sowie zur Aussagekraft diagnostischer Verfahren. Darüber hinaus erfahren Sie das Wichtigste zum Management von Refluxbeschwerden / GERD mittels Allgemeinmaßnahmen, medikamentösen Therapieoptionen, endoskopischer Intervention und Antireflux-Operation sowie zum Management von PPI-refraktären Refluxbeschwerden, „stillem Reflux“ und Reflux in der Schwangerschaft. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu GERD auf den neuesten Stand zu bringen.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 25.01.2027
Eosinophile Ösophagitis - Diagnose und Therapie
Die eosinophile Ösophagitis (EoE) ist eine chronische, systemische und immunvermittelte Erkrankung der Speiseröhre, charakterisiert durch Symptome einer ösophagealen Dysfunktion und eine prädominante eosinophile Entzündung der Ösophagusschleimhaut. In Teil 1 gibt Ihnen Herr Dr. Brückner einen praxisnahen Einblick in Pathophysiologie, Anamnese und Diagnosestellung der EoE. Im 2. Teil stellt Ihnen Herr Prof. Schilling die aktuellen Behandlungsoptionen gemäß Leitlinie der deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen vor. Besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Eliminationsdiäten, der medikamentösen Therapie sowie innovativen Ansätzen zur Langzeitkontrolle der Erkrankung. In dieser Fortbildung erfahren Sie, wie Sie die diagnostischen Kriterien sicher anwenden, die Therapiewahl individuell auf den Patienten abstimmen und langfristig Therapieziele wie Symptomfreiheit, endoskopische und histologische Remission erreichen können.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 29.01.2027
Globaler Konsensus zur Behandlung von CED in der Schwangerschaft
Diese eCME vermittelt einen evidenzbasierten Überblick zum Management chronisch entzündlicher Darmerkrankungen während Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit. Im Fokus stehen Krankheitsaktivität, risikoadaptierte Therapieentscheidungen sowie diagnostische und geburtshilfliche Besonderheiten auf Basis aktueller internationaler Konsensus-Empfehlungen. Ziel ist es, Ärztinnen und Ärzten Sicherheit in der interdisziplinären Betreuung betroffener Patientinnen zu geben.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 02.02.2027
Supportivtherapie bei metastasierten Tumoren des Magens: Aktuelle Leitlinien und praxisorientierte Empfehlungen
Tumorerkrankungen wie das Magenkarzinom sind im fortgeschrittenen und metastasierten Stadium häufig mit hoher Symptomlast und einem ausgeprägten supportivtherapeutischen Bedarf verbunden. Diese Fortbildung stellt die onkologische Supportivtherapie bei fortgeschrittener Tumorerkrankung in den Fokus und verknüpft aktuelle leitlinienbasierte Empfehlungen mit praxisnahen klinischen Entscheidungssituationen. Adressiert werden typische therapieassoziierte Komplikationen wie Übelkeit, Erbrechen, Kachexie, Diarrhoe, Polyneuropathie, Fatigue und Immuntoxizitäten sowie die leitliniengerechte Umsetzung supportiver Maßnahmen im klinischen Alltag. Der Einsatz hoch emetogener Therapien unterstreicht die Bedeutung einer frühzeitigen, antiemetischen Prophylaxe.
MedLearning CME-Kurse
Verfügbar bis 06.02.2027
Zöliakie - verkanntes Problem mit hoher Dunkelziffer
Zöliakie – eine genetisch determinierte, chronisch entzündliche Enteropathie - gehört mit einer Prävalenz von 0,3-1 % zu den am häufigsten genetisch auftretenden Erkrankung der Bevölkerung und kann durch Glutene ausgelöst werden. Die Pathogenese der Zöliakie beinhaltet dabei ein komplexes Zusammenspiel zwischen exogenen Einflüssen, genetischen und immunologischen Faktoren. Die Symptomatik kann sich abgesehen von der gastrointestinalen Manifestation auch extraintestinal und mit allgemeinen Symptomen äußern. Zudem ist die Zöliakie mit Autoimmunerkrankungen assoziiert.
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Verfügbar bis 15.02.2027
Evidenzbasierte Phytotherapie für die Praxis - Pflanzliche Arzneimittel für Herz, Hirn und Darm
Natürliche Heilmittel sind bei der deutschen Bevölkerung beliebt: Laut einer repräsentativen Umfrage bevorzugen 80,9 % sie zur Behandlung von leichteren Erkrankungen. Vor diesem Hintergrund wurde die Fortbildung „Evidenzbasierte Phytotherapie für die Praxis – Pflanzliche Arzneimittel für Herz, Hirn und Darm“ entwickelt. In dieser Fortbildung stellen die Experten Prof. Dr. med. Tillmann Krüger von der Medizinischen Hochschule Hannover und Prof. Dr. med. Peter W. Gündling von der Carl Remigius Medical School Idstein evidenzbasierte Phytopharmaka als verträgliche Alternative zu chemisch-synthetischen Arzneimitteln vor. Sie beleuchten die verschiedenen Anwendungsgebiete pflanzlicher Arzneimittel, definieren Qualitäts-, Wirksamkeits- und Verträglichkeitsanforderungen und erörtern die Unterschiede zwischen verschiedenen Extraktionsmethoden sowie weitere wichtige Einflussfaktoren bei der Behandlung.
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Verfügbar bis 02.03.2027
Rezidivierende Bauchschmerzen und Schwellungen bei Kindern: Grundlagen und Praxis des Hereditären Angioödems
Das hereditäre Angioödem (HAE) ist eine seltene, genetisch bedingte Erkrankung, die sich bereits in der Kindheit manifestieren kann und durch wiederkehrende, potenziell lebensbedrohliche Schwellungen an Haut, Schleimhäuten und im Gastrointestinaltrakt charakterisiert ist. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie von Frau Dr. Fasshauer das Wichtigste zu seltenen Erkrankungen mit dem Fokus auf das HAE bei Kindern. Sie erhalten einen Einblick in die häufig unspezifischen Symptome und diagnostischen Herausforderungen, die oft zu Fehldiagnosen führen. Darüber hinaus lernen Sie praxisnah anhand Fallbeispielen, was mögliche Auslöser der HAE-Schwellungen sind, wie Sie HAE frühzeitig erkennen sowie gezielt diagnostizieren, um die richtige Therapie einzuleiten und potenziell lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden. Dabei werden die verschiedenen Therapieoptionen zur Bedarfstherapie der akuten HAE-Schwellungen sowie zur Kurz- und Langzeitprophylaxe im Überblick besprochen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre diagnostische Sicherheit bei seltenen Erkrankungen wie dem HAE in der pädiatrischen Praxis zu stärken und so die Lebensqualität Ihrer jungen Patient:innen zu verbessern.
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Verfügbar bis 06.03.2027
Highlights vom ECCO 2026 zu CED - Kombinationstherapien, Ileozökalresektion & Top-down-Behandlung
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind Erkrankungen mit einem heterogenen Verlauf, die mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität einhergehen können. Die vorliegende Fortbildung fasst aktuelle Highlights des ECCO-Kongresses 2026 zu CED zusammen. Im Fokus stehen Kombinationstherapien bei Patienten mit Colitis ulcerosa sowie chirurgische Alternativen und deren Langzeitdaten bei Patienten mit Morbus Crohn. Darüber hinaus werden Ergebnisse einer Nachbeobachtung zur frühzeitigen, intensiven Therapie („Top-down“) diskutiert, die das Potenzial hat, den Krankheitsverlauf nachhaltig zu verändern und Komplikationen zu reduzieren. Die Fortbildung vermittelt, wie Kombinationstherapien die Remissionsraten verbessern können, welche Rolle chirurgische Interventionen in ausgewählten Patientengruppen spielen und inwiefern eine frühe intensive Therapie den Langzeitverlauf von Morbus Crohn beeinflussen kann. Vertiefen Sie Ihr Wissen zu modernen Therapiestrategien bei CED und nutzen Sie die aktuellen Daten, um Ihre Behandlungsentscheidungen evidenzbasiert weiterzuentwickeln.
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Verfügbar bis 26.03.2027
Highlights vom ECCO 2026 zu CED - Neue Therapieoptionen & Transmurale Heilung
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa stellen aufgrund ihres heterogenen Verlaufs weiterhin eine therapeutische Herausforderung dar. Daten vom ECCO-Kongress 2026 zeigen, dass moderne Therapiekonzepte zunehmend über klassische klinische und endoskopische Zielgrößen hinausgehen. Neben der Kontrolle von Symptomen rücken auch molekulare Entzündungsprozesse, Biomarker, die Krankheitsausdehnung sowie strukturelle Veränderungen der Darmwand stärker in den Fokus. Studien verdeutlichen, dass Veränderungen des intestinalen Gewebetranskriptoms oder das Erreichen einer transmuralen Heilung wichtige Hinweise auf das Therapieansprechen liefern könnten. Diese Fortbildung ordnet aktuelle Studiendaten ein und beleuchtet moderne Monitoring- und Treat-to-Target-Strategien bei CED.
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Verfügbar bis 30.03.2027
Highlights vom ECCO 2026 zu CED - Appendektomie, Schwangerschaft & Umfassende Krankheitskontrolle
Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), die durch einen schubweisen Verlauf und eine hohe Krankheitslast gekennzeichnet sind. Die vorliegende Fortbildung fasst zentrale Highlights des ECCO-Kongresses 2026 zusammen und beleuchtet aktuelle Entwicklungen zu CED. Im Fokus stehen die Langzeitergebnisse nach einer Appendektomie zur Aufrechterhaltung der Remission bei Patienten mit Colitis ulcerosa sowie neue Sicherheitsdaten zur Behandlung während der Schwangerschaft. Darüber hinaus wird das Konzept der umfassenden Krankheitskontrolle als Therapieziel bei Patienten mit Morbus Crohn diskutiert. Diese Fortbildung vermittelt, welche Bedeutung chirurgische Ansätze als Ergänzung zur konservativen Therapie haben können und wie aktuelle Daten zur Sicherheit in der Schwangerschaft einzuordnen sind. Zudem wird aufgezeigt, warum eine frühe Krankheitsphase ein entscheidendes Zeitfenster für eine effektive Krankheitskontrolle darstellt. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu innovativen Therapie- und Managementstrategien bei CED anhand aktueller Studiendaten zu vertiefen.
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Verfügbar bis 05.04.2027
Gastrointestinales Mikrobiom: Therapeutische Implikationen
Das gastrointestinale Mikrobiom gewinnt zunehmend an Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit gastrointestinalen Beschwerden. Diese eCME gibt einen praxisnahen Überblick über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten der Mikrobiommodulation. Thematisiert werden unter anderem Probiotika, antibiotische Therapieansätze, der fäkale Mikrobiomtransfer sowie die Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO). Zudem werden aktuelle Leitlinienempfehlungen und deren Bedeutung für den ärztlichen Praxisalltag dargestellt.
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Verfügbar bis 11.04.2027
Gastroenterologie Infos
Die Gastroenterologie befasst sich mit Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der dazugehörigen Organe – also Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Als Schwerpunkt der inneren Medizin kombiniert sie konservative Diagnostik mit interventionellen Techniken wie der Endoskopie, die in kaum einem anderen Fachgebiet so zentral ist.
Aufgabengebiete von Gastroenterologen
- Diagnostische und therapeutische Endoskopie (Gastroskopie, Koloskopie, ERCP)
- Diagnose und Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
- Hepatologische Betreuung bei Lebererkrankungen (Hepatitis, Leberzirrhose, NASH)
- Abklärung und Nachsorge gastrointestinaler Tumoren
- Ernährungsmedizin und parenterale Ernährung
Schwerpunkte in der Gastroenterologie
- Hepatologie: Lebererkrankungen, Transplantationsmedizin
- Interventionelle Endoskopie: Polypektomie, Stenteinlage, ESD
- Onkologische Gastroenterologie: Kolorektales Karzinom, HCC, Pankreaskarzinom
- Funktionelle Erkrankungen: Reizdarmsyndrom, funktionelle Dyspepsie
Veranstaltungen und Kurse
Kongresse
Viszeralmedizin
Die Viszeralmedizin ist der gemeinsame Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und weiterer Fachgesellschaften. Er gilt als das wichtigste gastroenterologische Fortbildungsereignis im deutschsprachigen Raum.
Refresher
Gastroenterologie Update
Das Gastroenterologie Update bietet jährlich einen kompakten Überblick über neue Leitlinien, Studiendaten und praktische Empfehlungen für Endoskopie und Stationsalltag.
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